Exporte aus der EU in die Schweiz stark gestiegen

Die Exporte der Europäischen Union (EU) in die Schweiz haben in den ersten vier Monaten des Jahres kräftig zugelegt. Gemäss den Zahlen des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) liegt der Anstieg gegenüber dem Zeitraum Januar-April 2012 bei 25%.

Damit ist die Schweiz in dem untersuchten Zeitraum das Land mit dem stärksten Zuwachs an Exporten aus der EU. Grundsätzlich konnte die EU ihre Exporte in die meisten ihrer Partnerländer in der ganzen Welt mit Ausnahme von Indien (-5%) und China (0%) steigern.

Importseitig stellt Eurostat für die ersten vier Monate 2013 einen allgemeinen Abwärtstrend fest, wovon lediglich die Einfuhren aus der Türkei (+5%) und Indien (+3%) ausgenommen sind. Am stärksten rückläufig waren die Importe aus Norwegen (-16%), Japan (-14%) und Brasilien (-11%).

Der Handelsüberschuss der EU27 vergrösserte sich im Handel mit den USA im Jahresvergleich auf EUR 30,5 Milliarden (gegenüber 24,1 Milliarden), mit der Schweiz auf 27 Milliarden (gegenüber 14,5 Milliarden) und mit der Türkei auf 9,1 Milliarden (gegenüber 7,9 Milliarden). Das Handelsdefizit verringerte sich seinerseits im Handel mit China (EUR -41,8 Milliarden gegenüber -44,8 Milliarden), Russland (-32,9 Milliarden gegenüber -35,5 Milliarden), Norwegen (-13,7 Milliarden gegenüber -20,7 Milliarden) und Japan (-1,3 Milliarden gegenüber -4,5 Milliarden).

Den grössten Handelsüberschuss im untersuchten Zeitraum verzeichnete Deutschland mit EUR 67,3 Milliarden. Platz zwei und drei gehen an die Niederlande (19,2 Milliarden) und Irland (12,1 Milliarden). Am unteren Ende der Skala steht das Vereinigte Königreich mit dem stärksten Defizit (-29,2 Milliarden), gefolgt von Frankreich (-25,8 Milliarden), Griechenland (-6,6 Milliarden) und Spanien (-5,7 Milliarden).

Bereitgestellt vom KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO

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