Firmengründung

Firma gründen – (k)ein grosser Fisch

Was macht man, wenn man eine Geschäftsidee hat, aber keine Ahnung, wie man eine Firma gründet? Istvan Kupi stand vor genau dieser Situation. Eine Geschichte mit Happyend – oder besser «Petri Heil».

2015 wurden in der Schweiz bis Ende September rund 30 000 Firmen gegründet, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B ermittelt hat. Darunter fallen Unternehmen jeder Grösse, von der Einzelfirma bis zur Aktiengesellschaft. Zu dieser grossen Zahl an Neugründungen trägt sicher dazu bei, dass es in der Schweiz verhältnismässig einfach ist, eine Firma zu gründen. Vom Ablauf her reicht es grundsätzlich aus, Gründungsurkunde, Statuten und dergleichen beim Handelsregisteramt einzureichen und bestätigen zu lassen.

 

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Grosser Schritt, viele Fragen

Doch dieser Schritt stellt angehende Unternehmer vor viele Fragen. Welche Gesellschaftsform soll es sein? Was muss ich in den Statuten festhalten? Wie finde ich einen Notar zur Beglaubigung? Welche kantonalen Besonderheiten gibt es?

Und mit der Firmengründung ist es nicht getan. Nun muss die administrative Alltagsplanung angepackt werden. Es gilt, die richtigen Versicherungen und Vorsorgelösungen auszuwählen, die je nach Branche unterschiedlich ausfallen. Und schliesslich will die junge Firma ja für Kunden und Lieferanten erreichbar sein. Es braucht also verschiedene Kommunikationsmittel, von der Website über Visitenkarten bis hin zum passenden Smartphone.

Vor diesen Fragen stand auch Istvan «Isu» Kupi Anfang dieses Jahres. Der passionierte Fischer arbeitete damals hauptberuflich im Gastgewerbe und betrieb nebenbei einen Onlineshop für Fischereiartikel. Zusätzlich organisierte er Angeltouren. Sein Leistungsausweis ist im wahrsten Sinne des Wortes stattlich. Mit einem 1.22 Meter langen Hecht platzierte er sich unter den ersten zehn der letztjährigen Europameisterschaft. Und ein früher gefangener 8 Kilogramm schwerer Zander brachte ihm gar die Goldmedaille ein.

 

Gründungshilfe und Anglertipps

Aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen und des bestehenden Kundenstamms entschied sich Istvan Kupi, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen und ein Geschäft für Fischereiartikel zu eröffnen. «Ich wollte aber nicht einfach ein Ladenlokal», erzählt Kupi, «sondern einen Ort, an dem sich Kunden auch treffen und bei einem Kaffee austauschen können.» Nach längerer Suche fand er eine geeignete Lokalität in Stansstad – und damit natürlich nahe am Wasser.

Allerdings, die Gründung der GmbH erwies sich als grosser Fisch, wie Kupi beschreibt: «Ich hatte keine Erfahrung damit. Und weil ich ja nebenbei arbeitete, auch keine Zeit.»

Im Internet stiess er auf das Unterstützungsangebot von startups.ch und beschloss, sich dort zu melden. Ein einmaliger Besuch reichte bereits aus, um in der Beratung die wichtigsten Fragen zur Firmengründung zu klären. Die weitere Kommunikation erfolgte per E-Mail: «startups.ch hat für mich die gesamten Gründungsdokumente erstellt. Ich musste nur noch die Verträge unterschreiben.»

Nun ging es plötzlich schnell. Knapp vier Wochen nach seinem Besuch bei startups.ch war die Isufisch GmbH Mitte Februar im Handelsregister eingetragen. Und weil sich Kupi für ein Paket mit zusätzlichen Leistungen von Partnern entschieden hatte, waren auch die Versicherungsfragen schon geklärt.

Bei der Kommunikation entschied sich Kupi für ein Komplettpaket von Swisscom. In einer telefonischen Beratung wurden die effektiven Bedürfnisse abgeklärt und das Paket zusammengestellt, bestehend aus IP-Telefonie, schnellem Internetzugang, Hosting für die Website und zwei Natel-Abos. Die beiden bestellten Smartphones trafen kurz nach der Vertragsunterzeichnung ein, und auch die Installation von Festnetzanschluss und Internet-zugang ging zügig und problemlos über die Bühne. «Die Zusammenarbeit mit Swisscom war dabei völlig unkompliziert, und ich habe bekommen, was ich brauchte», blickt Kupi zurück.

Gerade die schnelle Internetverbindung ist dem Jungunternehmer wichtig. «Ich betreue meine Website selbst und muss rasch Änderungen vornehmen können», erklärt er. Denn nicht nur die Anmeldungen zu den Anglerkursen erfolgen online. Dort erfahren bestehende und neue Kunden auch von den speziellen Produkten, die Kupi in seinem Geschäft anbietet. Stolz ist er etwa auf die Gummifische für den Zanderfang, die speziell für ihn von Hand gegossen werden: «Damit verhelfe ich Kunden zu einem besseren Fangerfolg.» Die Voraussetzungen sind also gut, dass auch die Firmengründung für Istvan Kupi zu einer Erfolgsgeschichte wird.

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