Interview und Bildergalerie

«Mit Content Marketing können Gastronomen enorm viele potenzielle Kunden erreichen»

Der Content-Marketing-Spezialist Klaus Oberholzer sieht in der Gastronomie grosses Potenzial für digitale Themen wie Online-Marketing und Social Media. Am 26. Oktober 2015 trat er am Event zur «digitalen Gastronomie» in Luzern auf.

Der gut besuchte Anlass zeigte, wie Gastronomen digitale Hilfsmittel nutzbringend in ihrem Alltag einsetzen können. Eines dieser Mittel ist Online-Marketing, das die Werbung quasi ins Internet verlegt. Zur Bildergalerie.

 

Herr Oberholzer, können Sie uns kurz Ihren Werdegang beschreiben?

Klaus Oberholzer: Ich wohne in Luzern und habe vor drei Jahren als Social-Media-Freelancer angefangen. Anfang Januar habe ich dann die Oberholzer Online Marketing GmbH gegründet. Wir helfen Unternehmen mit Content- und Inbound-Marketing-Strategien, deren Kunden eine Entscheidungsgrundlage zu bieten. Wir sind zu fünft und vor kurzem in unser neues, kollaboratives Büro an der Reuss gezogen.

 

Welche Bedeutung hat das Thema Digital in der Gastronomie?

Die Branche wurde demokratisiert. Alle Kunden können jederzeit und überall ihre Meinung abgeben und alles online bewerten. Ein grosser Vorteil ist die riesige Zielgruppe, wir essen ja schliesslich alle. Es können enorm viele potentielle Gäste erreicht und neugierig gemacht werden. Die Gastronomie orientiert sich sehr an der Marge und daher liegt oft nicht sehr viel Geld für digitale Tools und Social Media drin. Zudem existiert ein Überangebot; oftmals fehlt aber das Know-how bezüglich Tools und ein konkreter Plan, der über die nächsten drei Wochen hinausgeht. Es wird in Zukunft sicher interessant sein zu beobachten, was kleinere Betriebe und grosse Restaurants unterschiedlich machen werden.

 

Wie sehen Sie Geomarketing in der Schweiz? Setzen Sie es ein?

Es ist grundsätzlich eine gute Möglichkeit für die Schweizer Gastronomie, setzt aber wieder Know-how voraus, und dass nachhaltig mit den Daten umgegangen wird. Die Schweizer gehen  in der Regel etwas defensiver mit ihren Daten um als andere. Facebook hat zum Beispiel gerade ein Rollout gemacht, in dem es möglich ist, Werbung an Personen nach ihrem Standort zu richten. Da bin ich sehr gespannt, wie dies genützt wird und was das Feedback sein wird.

 

Wie halten Sie sich im Thema Social Media auf dem Laufenden?

Grundsätzlich mit Learning by Doing. Mir geht es weniger um das «how to» als um die Inspiration. Ich lese gerne Blogs, davon gibt es ja unzählige. Einer meiner Lieblingswebsiten ist t3n digital pioneers. Für mich ist auch wichtig, dass man sich nicht nur auf die eigene Branche konzentriert. Das Internetbusiness ist relativ jung und es ist grundsätzlich noch sehr vieles möglich.

 


 

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