Marketing

So macht man das perfekte Firmengeschenk

Firmengeschenke und «B’haltis» sind nicht einfach nette Gaben – sondern es sind Marketing-Instrumente. Hier einige Ratschläge, um sie effizient einzusetzen.

Gerade in diesen Tagen gibt es tausend Tipps, wie man ein ideales Business-Geschenk findet. Wir sind dabei in der amerikanischen KMU-Fachpublikation «Entrepreneur» auf eine Liste gestossen – selber erarbeitet von einem Unternehmer und Spieleentwickler –, welche die wichtigsten Regeln zusammenfasst: Wer sich an diese Punkte hält, macht nicht einfach ein Firmengeschenk. Sondern er macht gutes Marketing.

Hier die wichtigsten Punkte:

Schenke etwas Nützliches.

Das heisst auch: Man sollte etwas schenken, das die Empfänger sehr lange verwenden (und das sie folglich immer an Ihre Firma erinnert). Hier leisten brave Bürogegenstände immer noch gute Dienste: Brieföffner, Haftnotiz-Zettel, solide Schreibwerkzeuge…

Schreib Dein Geschenk an.

Das ist natürlich ein naheliegender Unter-Aspekt: Ein praktisches Geschenk, versehen mit Ihrem Firmenlogo, wird zur kleinen Dauerwerbung. Wenn der Firmenname diskret und stilvoll angebracht ist, dann stört er keinen.

Schenke Dein Produkt.

Die naheliegendste Idee ist oft die beste – aber viele Geschäfte denken gar nicht daran. Selbst ein Coiffeursalon, Web-Entwickler, Treuhänder oder Gastronomiebetrieb kann Angebote aus der eigenen Firma ersinnen: eine kleine Gratis-Beratung, ein Bon für eine Zusatzaufgabe… Denn es bleibt dabei: Das eigene Produkt ist immer das beste Marketing-Tool.

Mach eine Spende.

Angesichts der vielen unglücklichen und oft überflüssigen Business-Geschenke findet eine grosszügige Spende – ausgerichtet in Namen aller Mitarbeiter! – viel Akzeptanz. Innen wie aussen.

Denk an alle.

Einen verstärkten Marketing-Effekt erzielt man, indem man beim Geschenk nicht nur an den Chef denkt, sondern an alle Mitarbeiter in der anderen Firma. Denn wenn alle etwas davon haben, steigen die Sympathien für Sie und Ihr Unternehmen buchstäblich in breitererem Masse.

Übertreibe es nicht.

Firmengeschenke sollten nicht zu teuer sein oder zu Wichtigtuerisch wirken. Eine erste Frage dabei: Was ist ehrlich? Was steht für die Werte unserer Firma?

Verschenk‘ keine Diabetes.

Natürlich lieben wir alle Weihnachtsguetsli und Schokolade. Doch das Problem ist halt, dass man in diesen Tagen so viel davon kriegt, dass es kaum noch gut verdaulich ist. Wie wäre es also mit einer gesunden Alternative? Etwa einem Früchtekorb? Oder mit einem Abo für eine wöchentliche Früchte- oder Saftlieferung?


Siehe auch: «10 Tipps für ein entspanntes Jahresende»


Bild: Harsh Patel, «It’s Raining Presents», Flickr CC

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