Was Simon Ammann auch noch kann
2 min

Was Simon Ammann auch noch kann

Simon Ammann kann nicht nur unglaublich gut skispringen. Er kann auch richtig anpacken: In Unterwasser hat er seine goldene Telefonkabine zusammen mit seinen Brüdern selbst abgebaut.

In Unterwasser im Kanton St. Gallen stand bis vor Kurzem eine vergoldete Telefonkabine auf dem Dorfplatz. Diese wurde  2002 von seinem Fanclub zu Ehren der Olympia-Erfolge von Skispringer Simon Ammann (36) in Salt Lake City mit einem goldenen Anstrich versehen. «Für mich ist die Kabine ein sehr schöner Teil meiner Sportgeschichte, darum will ich sie unbedingt retten», sagt Simon Ammann auf Anfrage. Darum machte er im März beim Wettbewerb der Swisscom um die letzten 10 Telefonkabinen mit. In Absprache mit der Swisscom darf der St. Galler die lackierte Kabine behalten.

Mitte Mai hat der mittlerweile vierfache Olympiasieger die Telefonkabine zusammen mit seinen zwei Brüdern abgebaut. «Die Kabine war massiver als gedacht und der Abbau hat etwa drei Stunden gedauert», sagt Simon Ammann auf Anfrage. Die Kabine steht nun vor dem Hotel Hirschen in Alt St. Johann, das Simon Ammann gehört und sich im Umbau befindet. Gold-Simi will die Kabine dereinst als Self-Check-in Kabine für sein Hotel nützen. Zur Zeit wird das Hotel umgebaut. «Wir hoffen, dass wir das Hotel bis Ende Jahr eröffnen können», sagt Simon Ammann. Viel Zeit wird er nächstens jedoch nicht in den Umbau investieren können: Letzte Woche hat er bekannt gegeben, dass er ein weiteres Jahr im Spitzensport mitmischen wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Jetzt lesen