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Bruno, Reto und Georgie: Die Menschen hinter dem besten Netz

Die Netzabdeckung in der Schweiz gehört zu den besten der Welt. Dafür braucht es viel Fachwissen – und einen langen Atem. Wie die kurze Geschichte von Bruno, dem Analysten, Reto, dem Sitehunter und Georgie, dem Antennenbauer zeigt.

Der Berliner Fernsehturm, das Jungfraujoch oder das Klein Matterhorn sind die Arbeitsorte von Georgie Rusinov. Der 33-Jährige wird immer dann hinzugezogen, wenn schwierige und gefährliche Arbeiten an Antennenmasten auszuführen sind. Im Interview erzählt er, wie er Antennenbauer wurde und ob er jemals Angst hat.

Es ist September und noch immer heiss. Georgie Rusinov ist mit Seilen, Karabinern und weiterem Sicherungsmaterial ausgerüstet und macht sich bereit, auf die Mobilfunk-Antenne in Wichtrach, gleich neben der Autobahn, zu klettern. Er schwitzt schon, bevor er den ersten Schritt in die Höhe macht. Im Sommer war er Darsteller im Video zum Mobilfunkausbau in der Schweiz. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

Welches ist die extremste Antenne, auf der Sie je waren?

Ich habe beispielsweise auf dem Berliner Fernsehturm gearbeitet, der ist 368 Meter hoch (das höchste Bauwerk Deutschlands, Anm. der Redaktion). Von da oben hat man eine sehr schöne Aussicht. Für normale Menschen ist das sehr hoch (lacht). In der Schweiz war ich schon auf dem Jungfrau-Joch oder auf dem Klein Matterhorn, beides spektakuläre Standorte. Auch mit wunderbarer Aussicht (lacht wieder). Aber auch auf einer Ölplattform in der Nordsee oder in der Wüste von Katar habe ich schon gearbeitet. Da war es sehr einsam.

Das Netz

Swisscom investiert jährlich 1,6 Milliarden Franken in die Netzinfrastruktur der Schweiz, dazu gehören der Mobilfunk und das Breitbandnetz. Wann immer möglich wird die bestehende Infrastruktur genutzt. Neue Antennen werden nur gebaut, wo es unbedingt nötig ist. Mit diesen Investitionen sichern wir über 100’000 Arbeitsplätze in der Schweiz. In diesem Video erfahren Sie mehr über den Glasfaserausbau.

Was mögen sie am liebsten an Ihrem Job?

Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Die Technologie ändert sich so schnell und am Anfang weiss jeweils niemand genau, wie es funktioniert. Das fasziniert mich. Und wenn es einfach ist, macht es keinen Spass. Ich liebe Herausforderungen.

Georgie Rusinov ist genau zwei Meter gross und geht in seiner Freizeit gerne in die Berge.

Wie wurden Sie Antennenbauer?

Ich habe schon mit sechs Jahren angefangen zu klettern. Noch bevor ich zur Schule ging, erhielt ich von meinen Eltern einen Klettergurt und ein Seil. Im Laufe meines Lebens habe ich sehr viele Kletterausbildungen gemacht. Damit bin ich prädestiniert für diesen Job. Zur Telekommunikation kam ich durch Bekannte in Bulgarien, die haben mich für diesen Job angefragt. Und so landete ich in der Schweiz, wo ich nun seit eineinhalb Jahren arbeite.

Was ist speziell an den Mobilfunkanlagen in der Schweiz?

In der Schweiz ist die Mobilfunk-Abdeckung extrem gut. Ich kenne kein anderes Land, das ein so dichtes Netz hat. Dafür sind riesige Investitionen nötig. Ganz anders in Deutschland, dort ist die Abdeckung teilweise sehr schlecht. Unglaublich, aber wahr.

Haben sie jemals Angst?

Vielleicht wenn ich einen Standort nicht kenne und ich als Erster klettern muss. Ich bin verantwortlich für die Sicherheit aller Arbeiter und muss sie beispielsweise auch retten können. Aktuell ist mein Vater in meinem Kletter-Team und auch für seine Sicherheit bin ich verantwortlich. Das führt manchmal zu Stress, jedoch nicht zu Angst. Aber in der Schweiz ist grundsätzlich alles sehr sicher.

Georgie Rusinov ist 33 Jahre alt, lebt in Aarwangen und kommt ursprünglich aus Bulgarien. Er ist studierter Maschinen-Ingenieur und ist ein erfahrener Kletterer. Heute ist er Teamleiter bei Tremenda, die im Auftrag von Cablex das beste Netz für Swisscom bauen.

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17 Kommentare zu “Bruno, Reto und Georgie: Die Menschen hinter dem besten Netz

    1. Hallo Ernst,
      hast du bereits einmal die Einstellungen auf deinem Smartphone geprüft? Allenfalls sind 4G für Daten deaktiviert worden. Bei einem iPhone findest du die Einstellungen unter „Einstellungen > Mobiles Netz > Datenoptionen > Sprache & Daten“. Je nach Standort kann es sein, dass der Ausbau durch örtliche Gegebenheiten oder Einsprachen gegen neue Antennen verhindert oder verzögert wird. Auf der Netzabdeckungskarte kannst du die Abdeckung für den gewünschten Standort abrufen: https://scmplc.begasoft.ch/plcapp/pages/gis/netzabdeckung.jsf?lang=de. Liebe Grüsse, Raphael

  1. Weshalb habe im und um den Bahnhof Olten nur 3G anstelle 4G Empfang?
    Auch in den Tunnels zwischen Olten Bern habe ich nur 3G. Wo kann ich dies melden?

    1. Hallo Markus, ich persönlich habe um den Bahnhof Olten herum oft 4G Empfang. Verschiedene Faktoren wie zum Beispiel die Anzahl Nutzer die im Netz eingebucht sind, haben einen Einfluss auf das Mobilfunk-Signal.

      Das es manchmal stottert oder ruckelt, kann damit zusammenhängen, dass die Kundinnen und Kunden immer mehr gleichzeitig eine hohe Menge an Daten benötigen, deswegen baut Swisscom das Netz auch ständig weiter aus, damit auch dir zukünftig genügend Kapazität zur Verfügung steht. Auch kann ein Handy automatisch ins 3G Netz wechseln, wenn keine 4G Kapazität zur Verfügung steht oder diese zu gering ist. Schwierig ist es in Tunneln, Unterführungen oder im Innern von Gebäuden.

      Im Zug Beispielsweise, hängt der Netzempfang von verschiedenen Faktoren wie der Belegung der Züge und der Ausstattung der Signalkontakte des Zuges ab. Swisscom plant, bis Ende Jahr 2019 die ganze Schweiz mit 5G zu versorgen. 5G bringt unseren Kunden einerseits nochmals massiv höhere Geschwindigkeiten und noch mehr Kapazitäten. Denn ohne 5G droht auf den Mobilnetzen bald der Datenstau: https://youtu.be/Ze9LKWOTqI0. Liebe Grüsse, Raphael

  2. der lange Bart, den er auf der Dachterrasse schliesslich festhalten muss wegen des Windes, finde ich keine gute Reklame. Bin dadurch abgelenkt von dem was der Mann sagt…
    (ist natürlich Geschmacksache)

  3. Geht es hier ums telefonieren oder um den Bart???? ……
    einmal sehr lang, einmal kurz, einmal mittellang … es geht hier um den Bart, das ist jetzt klar. Danke für die Werbung für den Mann.

    1. Normalerweise klicke ich bei Werbung gleich weg. Diesen werbeclip ist witzig gemacht. Danke für die Unterhaltung, Info und gute und schlichte Story 🙂

    2. Ich denke der Bart ist nur ein Mittel zum Zweck um die Zeitdauer aufzuzeigen, wie lange es dauert bis eine Antenne bewilligt und montiert ist.
      Ich finde den Vergleich passend und witzig!

  4. Liebe Swisscom, ich finde Ihr macht das gut.
    Lese ich meine Vorredner, reklamieren alle auf sehr hohem Niveau… Schweiz, halt.

  5. hallo swisscom
    wir hier in bleiken im Kanton Bern haben schon seit jahren nur 2 balken netz
    könnt ihr daf vielleicht beheben?
    lg Tim Röthlisberger

    1. Guten Tag Herr Röthlisberger
      Danke für die Anfrage. Die Situation ist uns bekannt und wir möchten die Versorgung mittels eines neuen Mobilfunkstandorts verbessern. Derzeit sind wir daran, neue Standorte zu evaluieren.
      Freundliche Grüsse aus der Redaktion
      Andreas Heer

  6. Hallo
    In unser Region im Saastal Saas-Grund /Saas-Fee /Saas-Almagell und Vorallem in Saas Balen Ist kein so guter Empfang und ich habe oft 3G

    1. Hallo Tiago,
      Swisscom kennt die Versorgungssituation im Gebiet Saastal und Umgebung und hat einen neuen Standort zur Verbesserung geplant. Dieser wurde aber noch nicht bewilligt. Sobald dieser bewilligt ist, wird sich das Mobilfunkerlebnis verbessern.
      Tanja, für die Redaktion

  7. Ich Gratuliere das zum Herr Rusinov für Swisscom kann diese Auftrag ausführen .Dad sind wenige leute und ich bin stolz auf Dich und Team .

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