Erkennen Sie Phishing-Fallen?
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Erkennen Sie Phishing-Fallen?

Cyberkriminelle haben es auf Ihre Kontodaten und Ihr Geld abgesehen. Phishing-Mails dienen dabei als Falle für unvorsichtige Benutzer. Wie gut erkennen Sie solche Fallen? Machen Sie den Test – völlig gefahrlos.

Kriminelle brechen heute keine Banktresore mehr auf. Kriminelle rauben Ihr Geld bequem vom Sofa aus. Der Ursprung solcher Angriffe sind meist Phishing-Mails oder -SMS. Die Betrüger tarnen sich hinter vertrauenswürdigen Marken – dazu werden beispielsweise gefälschte Mails mit dem Absender Swisscom oder demjenigen Ihrer Bank versendet. Getarnt sind solche Angriffe oft als vermeintliche Rechnung oder lukratives Gewinnspiel. Die Hacker wollen Sie dazu bringen, Ihre persönlichen Daten in ein gefälschtes Formular einzugeben oder ein virenverseuchtes Dokument zu öffnen. Die verräterischen Links werden oft versteckt, zum Beispiel hinter einer Kurz-URL. Was umgekehrt nicht heisst, dass Kurz-URLs immer gefährlich sind.

Erkennen Sie die Fallen im Bootcamp?

Vertrauenswürdig oder nicht: Schauen Sie sich nachfolgende Fälle an. Entscheiden Sie dann, ob der Inhalt vertrauenswürdig auf Sie wirkt oder nicht. Die Lösung gibt’s, wenn Sie das Bild anklicken.

Falle 1: Web

Golbani-Werbung: Phishing oder nicht?
Klick zum Flippen
Phishing: Falsche URL

Falle 2: Mail

E-Mail: Phishing erkennen
Klick zum Flippen
E-Mail: kein Phishing, korrekter Absender

Falle 3: Facebook

Facebook-Gewinnspiel: Phishing oder nicht?
Klick zum Flippen
Facebook-Umfrage als Phishing erkennen

Falle 4: SMS

SMS: Phishing oder nicht?
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SMS als Phishing erkennen

Wie häufig sind Sie in die Falle getappt? Machen Sie an der Umfrage mit und vergleichen Sie sich mit anderen!

Umfrage: Wie häufig sind Sie in die Falle getappt?

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Video: Die Auflösung der Fallen

In folgendem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Phishing in E-Mails, Links, SMS und Social Media erkennen, ohne den Inhalt zu öffnen. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserem Artikel zum Erkennen von Phishing-Mails.

Erste Hilfe für Phishing-Opfer

Schnappt die Phishing-Falle zu, heisst es, ruhig bleiben und dem Angreifer den Coup zu vermiesen. Unsere Soforthilfe-Tipps, wenn ein Angreifer Ihre Daten geklaut hat:

Schutz vor Phishing, Betrug und Malware

Swisscom Internet Guard, Schutz vor schädlichen WebsitesDer kostenlose Internet Guard von Swisscom warnt Sie vor gefährlichen Webseiten und ist immer aktiv, wenn Sie über den Swisscom Internetanschluss zu Hause, am Arbeitsplatz oder über das Mobilnetz surfen.

  • Ändern Sie alle Passwörter, die betroffen sein könnten. Zentral sind E-Banking, E-Mail-Account, E-Shopping-Zugänge und Social-Media-Konten.
  • Schluss mit Passwörter wie Name123 – legen Sie sich einen Passwort-Manager zu und erhöhen Sie den Schutz Ihrer digitalen Identität.
  • Informieren Sie Ihre Bank über den Angriff und lassen Sie Ihre Kreditkarten und – wenn von der Bank als nötig erachtet – auch Ihre Konten sperren.

Wenn sich dagegen eine Malware auf Ihrem Computer eingenistet hat, hilft meist nur die Radikalkur: Rechner sofort vom Internet trennen und von Grund auf neu aufsetzen. Das heisst, Festplatte/SSD formatieren und Betriebssystem und Anwendungen neu installieren.

Hilfe finden Sie vielleicht in Ihrem Bekanntenkreis oder kostenpflichtig bei Ihrem Computer-Händler und Support-Angeboten wie Swisscom My Service.

Schützen Sie andere vor dem Datenklau. Missbrauchen Cyberkriminelle beispielsweise eine bekannte Marke (z.B. die Post oder Ihre Bank) für einen Phishing-Angriff, dann melden Sie diesen Vorfall dem betroffenen Unternehmen, damit es eine Warnung für Kunden publizieren kann.

Zudem hat die Melde- und Analysestelle Informationssicherheit des Bundes MELANI eine Seite geschaffen, auf der Sie verdächtige URLs und Phishing-Mails melden können. Damit helfen Sie, gefährliche Seiten zu blockieren und andere zu schützen.

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13 Kommentare zu “Erkennen Sie Phishing-Fallen?

  1. Niedlich, zynisch gesagt. Diese Tipps. Lieber dem
    Grosi Youtube erklären etc. statt die GRUNDLEGENDEN AUFGABEN DATENSICHERHEIT angehen. Und wieder wird [Mail-Adresse gelöscht, die Red.] belästigt. Sorfort sperren! https://[URL aus Sicherheitsgründen gelöscht, die Red.] und zwar vom SERVER IIk… alles. Also im 21.Jh sollten IHRE sogen. Spezialisten diesen ausfindig machen können. Oder sind die „Hacker“ etc. IHNEN ALLEN schon so weit voraus? Auffallend ist doch [URL aus Sicherheitsgründen gelöscht, die Red.] könnte in Dänemark sein, dann kam ja schon [URL aus Sicherheitsgründen gelöscht, die Red.]…. usw. Es scheint da ein GANZER EUROP. Ring zu sein, der Leute belästigt. Und SIE versprechen nur, wir arbeiten am PROBLEM, bringen aber nichts zu Stande! Eben lieber den KUNDEN neue Smartphones die für die KATZE sind andrehen und FACEBOOK, TWITTER, und weiss was und von 5G Netz schwärmen, stat ALTLASTEN bereinigen. Damen und Herren, Mein URALTES SAMSUNG (erstes Wave) liess mich noch nie im Stick. Verfügt über Wechsel Akku und hat eine billige 5MP Kamera die für ein „Selfie“ genügt. Aber meine MODERENEN teils teuren SMARTPHONES konnte ich WEGWERFEN eben wegen dem Ausstieg und der Batterie die nicht WECHSELBAR ist. Sie vermarkten das NEBENSAECHLICHE den Kunden und nicht das WESENTLICHE! Quizfrage; was hat Google und Facebook und Co. mit Kommunikation / TELEFONIE am HUT? Nichts. Brauchen wir 5G für noch mehr UEBERFORDERUNG der USER? und für TOTALE UEBERWACHUNG!!! 80% sind so oder so schon mit SMS, Internet und dem TELEFON überfordert!!! Dann noch ausgerechnet die JUNGEN, stellte ich schon fest. Vielleicht gehöre ich eben zur Ausnahme, die die ganze IT von den Kinderschuhen bis heute miterlebte und durch ständige Anwendung der neuesten, aber nur SINNVOLLEN! Anwendung mitmache, so gut Bescheid weiss. Bewundern tue ich lediglich die Elektroniker und die Forschung und Entwicklung. Aber da steckt so manches noch im Argen, aber man träumt da schon von…. und 5G gehört dazu. Eben das ALTE NICHT im griff UND bereinigt. Damen und Herren, was wir in CHINA/TIBET erlebten und sahen grenzt ja an „PARANOIA“ und WAHN!!! Totale Ueberwachung egal auch als Tourist. Beängstigend teilweise. EIN BRAVO, wenn BLUEWIN wenigstens das so hinbrächte bei all den PHISHING und BETRUGS VERSUCHEN UND ENDLICH DIE versprochenen SICHEREHITEN BRÄCHTE. NICHTS IST IN SICHT. Ja nu, ich pers. löchere Sie einfach immer wieder und melde einfach sofort alles. Wir haben den „Schnauz“ gestrichen voll. Niedlich, all die Ratschläge. Alles dem KUNDEN UEBERLASSEN und DELEGIEREN wegen dem „UNVERMOEGEN“! Das ist doch der Kernpunkt und die Wahrheit, vor der man die Augen verschliesst.

    1. Guten Tag Herr Dörig
      Wie Sie Phishing-Mails etc. melden können, finden Sie auf den Hilfeseiten: https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/internet/phishing.html

      Was die Kontrolle von Phishing-Mails angeht: Es ist technisch schlicht nicht möglich, sämtliche solcher Mails abzufangen. Deshalb ist es wichtig, dass Benutzerinnen und Benutzer wissen, wie sie mit solchen unerwünschten Nachrichten umgehen.
      Freundliche Grüsse aus der Redaktion
      Andreas Heer

      1. ich HOFFE vorallem das es juristisch auch nicht zulässig ist !!! wäre ja noch „SCHöNER“ wenn die Swisscom den ganzen Mailtrafic überwacht und scannt

  2. Guten Tag
    Die Beispiele oben sind nicht ganz so glücklich gewählt…
    Eine korrekte „Von“-Adresse heisst noch lange nicht, dass die Mail echt ist.
    „Von“ ist quasi ein Freitextfeld und hat mit dem eigentlichen Absender der E-Mail nicht viel zu tun. Man muss da schon die ganzen Header-Daten der E-Mail beachten.

    Ein Bit.ly Shortlink ist nicht zwingend Phising. Kann auch ganz regulär verwendet werden…

    1. Guten Tag
      Ihre Einwände stimmen natürlich. Das Beispiel ist etwas vereinfacht, zeigt aber auch, dass es auf mehrere Elemente ankommt, um die Echtheit zu verifizieren.
      Freundliche Grüsse aus der Redaktion
      Andreas Heer

  3. Ich lösche die Mails, die ich nicht kenne ungeöffnet. Wenn Fragwürdige kommen öffne ich sie nicht. Telefoniere aber mit die mir Mails schicken. So habe ich schon bei euch angerufen, wenn es mir ungewöhnlicht war.
    Lg markus glaus uerikon

  4. Ich öffne keine E-Mail mit unbekannter Adresse und wenn man mir auf WhatsApp Bilder sendet die evtl. verseucht sind, kann ich diese nicht öffnen, ich habe Avast mobile auf meinem Handy und ein weiterer Virenscanner Trend,.

  5. Auch beim 2. Beispiel würde ich nicht auf den Link „klicken Sie hier“ klicken, sondern mich , wenn überhaupt, unabhängig davon mit dem normalen Login anmelden. Ich mache sicher keine Passwortänderung mittels mir zugesendetem Link!

    1. Liebe Frau Fiala

      Wie können wir Ihnen genau helfen? Haben Sie den Artikel per Smartphone oder via PC angeschaut? Bei den Wendebildern einfach draufklicken, dann erscheint die Auflösung.

      Beste Grüsse
      Die Redaktion

  6. Alles mir Unbekannte lösche ich sofort. Sollten seriöse darunter sein, melden die sich selber wieder, wenn keine Antwort etc. kommt. Werbung lösche ich sofort aus, weil sie mich gar nicht interessiert..

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