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Wenn das Netz der Digitalisierung den Rücken stärkt

Das Zentrum für Chiropraktik in Zürich hat von der Agenda bis zum Patientendossier sämtliche Abläufe und Daten digitalisiert. WLAN in der gesamten Praxis bildet dabei das technische Rückgrat, damit die Mediziner überall und schnell Zugriff auf die Patientendaten haben. Und ihre Zeit der Behandlung der Patienten widmen können statt der Technik.

Samstagmorgen. Zuhause bei Chiropraktor Dr. Fredrik Granelli klingelt das Telefon. Ein Patient benötigt einen Rat, weil sich die Rückenschmerzen wieder verschlimmert haben. Granelli greift zum iPad und wirft einen Blick in die Krankenakte des Anrufers. Er fragt den Patienten, wie die letzte Behandlung gewirkt habe. Und sie vereinbaren gleich einen weiteren Termin für nächsten Dienstag. Der Chiropraktor trägt den Termin in der Agenda ein, legt das iPad neben sich aufs Sofa und widmet sich wieder seiner Samstagslektüre.

Dank Tablet und WLAN kann Fredrik Granelli die Situation eines Patienten in den gesamten Praxisräumlichkeiten mit einem Kollegen besprechen.

Denn seit das Zentrum für Chiropraktik in Zürich im letzten Herbst die gesamten Abläufe inklusive Agenda und Patientendossier digitalisiert hat, muss Granelli nicht mehr in die Praxis pendeln, um seinen Patienten telefonisch Auskunft geben zu können. Auf seinem iPad hat er von überall her via Internet bequem Zugriff auf die Dossiers und die E-Mails. Die Kommunikation innerhalb der Praxis funktioniert ebenfalls digital. So hat beispielsweise eine digitale To-do-Liste bei den rund zehn Mitarbeitenden die klassischen «Post-it»-Zettel ersetzt.

Im Zuge dieser Digitalisierung hat die Praxis auch den Fax für die Kommunikation weitgehend durch E-Mails ersetzt. Das technische Rückgrat bildet dabei das Netzwerk in der Praxis. Dank vier WLAN-Access-Points können die Mitarbeitenden in jedem Winkel der Räumlichkeiten mit ihren Tablets auf die Patientendaten in der Cloud zugreifen. Und wie beim Menschen ein gesundes Rückgrat wichtig ist für den gesamten Bewegungsapparat, ist in der Chiropraxis ein funktionierendes Netzwerk zentral fürs digitale Arbeiten.

«Wir könnten es uns nicht mehr vorstellen, wie früher zu arbeiten»

Dr. Fredrik Granelli

Auf den digitalen Zug aufgestiegen

«Natürlich gab es eine Eingewöhnungszeit, die für alle etwas stressig war», blickt Granelli auf den letzten Herbst zurück: «Wir mussten schliesslich auch noch Tausende von Patientendossiers digitalisieren.» Doch nach dieser kurzen und intensiven Phase waren alle zufrieden. Die Chiropraktoren und die Physiotherapeuten der Praxis können auf ihren Tablets nicht nur die Patientendossiers führen, sondern auch Rezepte ausstellen und die Massnahmen direkt mit den Patienten am Bildschirm besprechen. «Wir könnten es uns nicht mehr vorstellen, wie früher zu arbeiten», resümiert Granelli.

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«Wir sind jetzt auf den Digitalisierungszug aufgestiegen», sagt Granelli. «Gerade in der Medizin mit ihren vielen Daten ist das eine wesentliche Erleichterung und ein Benefit für die Patienten.» Dazu gehört nicht nur, dass Granelli administrative Aufgaben und die telefonische Beratung auch von Zuhause aus erledigen kann. Die Digitalisierung hilft ebenso bei der Diagnose, wie Granelli erklärt: «Weil ich umfassend über die Krankheitsgeschichte informiert bin, kann ich sie vorgängig analysieren und mir Gedanken machen über die passende individuelle Behandlung.» Und dadurch die Patienten viel persönlicher betreuen.

Die Cloud als Schaltzentrale

Granelli kann seine Zeit also voll und ganz den Patienten widmen. Denn um das WLAN, den Internet-Zugang und die Telefonie in der Praxis braucht er sich keine Gedanken zu machen. Ein monatlicher Fixpreis schützt vor unliebsamen finanziellen Überraschungen. Und das Netzwerk läuft stabil. Falls doch mal etwas nicht funktionieren sollte, ruft Granelli einfach beim IT- und Kommunikationsdienstleister KMUsity an. Der Swisscom Partner hat nicht nur die Netzwerk- und Telefonielösung auf der Basis von Swisscom Smart Business Connect und Managed LAN zusammen mit dem Zentrum für Chiropraktik erarbeitet und umgesetzt. Er ist auch erste Anlaufstelle für alle Support-Belange. Über ein zentrales Dashboard in der Cloud kann Andreas Arrigoni von KMUsity das Netzwerk konfigurieren und verwalten. Wenn beispielsweise ein Chiropraktor keine Verbindung mit dem WLAN herstellen kann, schaut Arrigoni im zentralen Dashboard nach, wo das Problem liegt – ohne dafür extra nach Zürich reisen zu müssen.

Für die digitalisierte Infrastruktur hat Granelli nur ein Wort übrig: «Grossartig.» Und präzisiert: «Die Digitalisierung hat uns effizienter gemacht. Wir verlieren weniger Zeit für die Administration und können uns stärker auf die Patienten fokussieren.» Und weil sich die digitale Infrastruktur so bewährt hat, würde Granelli das System jederzeit ausbauen, beispielsweise auf einen allfälligen zweiten Standort der Praxis.

Alles eitel Sonnenschein also? Nicht ganz: «Einige Mitarbeitende vermissen das vertraute Rauschen und Rascheln des Fax», schmunzelt Granelli.

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