Dank Telefonie-App telefonieren die Mitarbeiterinnen bequem am Computer.
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Das Festnetz reist immer mit

Diese Reise geht dorthin, wo manche Reisen erst beginnen: ins Reisebüro. Zu Mark Sahli und seinem Team von FRI Travel, das dank IP-Telefonie über beide Standorte hinweg reibungslos zusammenarbeitet. Mit der gleichen Festnetznummer als ständigem Begleiter.

Am Strand in Bali liegen. Eine Schifffahrt zu den Lofoten-Inseln. Auf Fotosafari im Krüger-Nationalpark. Eine Entdeckungsreise durch Thailand. Einige dieser Reisepläne nehmen ihren Anfang in Schwarzenburg, einem Dorf zwischen Bern und Freiburg. Dort liegt die Filiale von FRI Travel, zu der meine Arbeitskollegin und ich unterwegs sind.

Es ist kühl, als wir aus der S-Bahn steigen und zum Reisebüro aufbrechen, das im Dorfzentrum von Schwarzenburg liegt. Dort, wo sich Freiburg- und Bernstrasse kreuzen und alles sagen über die Lage des Dorfs.

Mark Sahli, der Inhaber, empfängt uns mit einem Kaffee. Und ich überlege, wann ich das letzte Mal in einem Reisebüro war. Das muss etwa 25 Jahre her sein. Damals war Mark Sahli noch als Reiseleiter tätig, in Griechenland, später in den USA. Und war damals auch der Reiseleiter meiner Kollegin. Nun treffen sie sich zum ersten Mal wieder.

Die Stimmung ist gelöst. Wir wollen von Mark Sahli wissen, wie er die neue IP-Telefonie mit virtueller Telefonanlage aus der Cloud nutzt, mit der er weit mehr als telefonieren kann. Und ich bin neugierig darauf, zu erfahren, wie er als Reisebüro im Zeitalter von Online-Buchungen bestehen kann. Ich beschliesse, mit dieser Frage bis am Schluss zu warten.

«Die Mitarbeitenden sind immer unter der gleichen Nummer erreichbar, unabhängig vom Arbeitsort.»

Der gemütliche Raum, in dem wir sitzen, ist genau genommen der zweite Standort von FRI Travel. Der erste befindet sich in Düdingen, also bloss ein paar Kilometer die Freiburgstrasse entlang. Mark Sahli und seine sieben Angestellten arbeiten alle an beiden Standorten. Früher, erzählt der Inhaber, hätten sie Anrufer jeweils auf die richtige Nummer hinweisen müssen. «Heute sind alle immer über die gleiche Nummer erreichbar, egal, wo sie gerade arbeiten.» Das vereinfacht den Arbeitsalltag wesentlich. «Und wirkt viel professioneller als früher», ergänzt Mark Sahli. Denn das Telefon ist ein wichtiges Arbeitsinstrument geblieben für den Kontakt mit Kunden, Veranstaltern und Fluggesellschaften. Die bessere Erreichbarkeit sorgt für einen besseren Service. Und zufriedene Kunden kommen eher zurück.

Wenn ein Kunde einmal im Reisebüro gewesen ist, verläuft der weitere Austausch über Telefon und E-Mail. Und mir dämmert langsam, weshalb Leute heute noch ein Reisebüro aufsuchen: der Beratung wegen. So wie dieses Paar, das vor Kurzem das Reisebüro betreten hat und mit einem Mitarbeiter die letzten Reisedetails bespricht.

«Wir haben keine Telefone. Stattdessen telefonieren wir über die App und mit drahtlosem Headset.»

Ich schaue mich um. Telefone entdecke ich keine auf den aufgeräumten Tischen. «Wir telefonieren über die Telefonie-App auf dem Computer und mit Headset», klärt Mark Sahli auf. «Und weil die Headsets drahtlos sind, kann ich mich beim Telefonieren frei bewegen.» In mir kommen Bilder hoch der historischen Telefonkabinen in der alten Hauptpost in Ho Chi Minh Stadt. Was für ein Unterschied! Denn IP-Telefonie ist nicht nur standortunabhängig, sondern mobil. Statt übers Telefon lässt sich auch über die App und den Computer oder das Smartphone telefonieren.

Auf der Telefonie-App sehen Mark Sahli und seine Mitarbeitenden dank der Statusanzeige auch, ob jemand grad am Telefon besetzt ist oder einen Anruf entgegennehmen kann. «Das spart ungemein Zeit, weil unnötige Anrufe wegfallen», sagt Mark Sahli.

Die Statusanzeige funktioniert selbstredend auch bei der Mitarbeiterin, die als Mutter einen Teil ihres Pensums im Homeoffice arbeitet. Sie nutzt die Smartphone-Variante der Telefonie-App und ist dadurch ebenfalls unter ihrer Festnetznummer erreichbar. «Wir sind ein fantastisches Team und gut eingespielt», lobt Mark Sahli seine Angestellten. «Deshalb vertraue ich meiner Mitarbeiterin, dass sie ihre Arbeit im Homeoffice gut erledigt.» Diese Form des flexiblen Arbeitens funktioniert erst mit der IP-Telefonie richtig gut.

In diesem Moment erhält Mark Sahli einen Anruf. Dramaturgisch perfekt inszeniert. Während er sein Telefonat erledigt, diskutieren meine Kollegin und ich über die vielen Reiseprospekte. «Ja, Papier ist in meiner Branche immer noch wichtig», bestätigt Mark Sahli unseren Eindruck, als er vom Anruf zurückkommt. Für die Vermarktung seines Reisebüros setzt er auch auf digitale Kanäle, wie beispielsweise Newsletter.

«Gewisse Marketingunterlagen erstellen wir selbst», sagt er dazu. «Und holen die Meinung der anderen übers Screen Sharing ab.» Die Möglichkeit der Bildschirmfreigabe, die die neue Business Communication App bietet, erleichtert die Abstimmung ungemein. Früher hätten sie die Unterlagen jeweils per Mail in die Runde geschickt: «Das war ein ziemliches Hin und Her. Und am Schluss wussten wir nicht mehr, welches die aktuellste Version der Datei war», erinnert sich Mark Sahli.

«Die Bildschirmfreigabe erleichtert uns die Abstimmung von Dokumenten ungemein.»

Früher, das war, bevor ihn sein Kommunikationspartner Net26 auf die Möglichkeiten der IP-Telefonie mit Swisscom Smart Business Connect aufmerksam gemacht hatte. Mark Sahli beschloss, umzusteigen. Den Schritt kann er auch aus der Sicht des Geschäftsmanns gut begründen: «Mit der IP-Telefonie sparen wir Zeit und Kosten. In zwei Jahren habe ich die neue Anlage amortisiert.»

Unser Bild, wie das Reisebüro arbeitet, hat klare Konturen angenommen. Bevor wir wieder in den Zug nach Bern einsteigen, will ich doch noch wissen, wozu es heute noch Reisebüros braucht. Es sei klar, dass Pauschalreisen wie etwa Badeferien heute online gebucht würden, gibt sich Mark Sahli realistisch. «Doch bei komplexen Reiseplänen braucht es viel Zeit, sich durch das riesige Online-Angebot zu wühlen», fügt er an. Diesen Aufwand könne er mit dem Reisebüro und einer guten Beratung den Kunden abnehmen.

«Mit der IP-Telefonie sparen wir Zeit und Kosten.»

Am Bahnhof verkürzen wir uns die Wartezeit mit einem Kaffee. Leichte Regenschauer lassen uns frösteln. Und wir malen uns aus, wie schön es wäre, jetzt verreisen zu können. Der Bernstrasse entlang und immer weiter.

 

 


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