Apps für Zeit und Raum
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Apps für Zeit und Raum

Gewisse Apps sind wahre Sternstunden. (Bild: Greg Rakozy/CC)

 

Nebst all den Apps, die man auf dem Smartphone haben muss, weil sie einem Zugang zu Services geben, die man auch unabhängig von Taschencomputer benutzt (E-Banking, Cloud-Speicher, Office-Anwendungen etc.), gibt es auch noch Apps, die man einfach installiert haben muss – weil sie entweder so hilfreich sind. Oder so verblüffend.

 

Smartphone als Lampe

Eine Taschenlampe hat es mittlerweile in jedem Kamerahandy. Aber was ist mit einer schönen Stimmungslampe? Oder einer Lichtorgel? «Glow Lamp» macht aus einer wassergefüllten PET-Flasche, die aufs Display gestellt wird, eine Lavalampe mit langsam wechselnden Farben. Tipp: Ein Tropfen Milch im Wasser hilft.

iOS, kostenlos 

 

Icon Lumebox AppEin Stimmungslicht, wenngleich anderer Art, ist die Lichtorgel (bekannt aus 70er-Jahre-Discos): «Lumebox» baut mit (idealerweise) mehreren iPhones oder iPads diese rhythmisch im Takt zuckenden Lichtquellen nach. «Party Soundlights» bewerkstelligt das Gleiche für Android-Handys, koordiniert sie via WiFi und setzt auch noch den Kamerablitz ein.

iOS, CHF 1.–
Android, kostenlos

 

Icon Night Light Ultimate App«Night Light Ultimate» reagiert auf Geräusche und schaltet daraufhin das Licht ein – sozusagen eine Lampe mit Klatschschalter und sehr praktisch in der Nacht, um sich zu orientieren. Zudem kann die App auch noch farblich wechselndes Stimmungslicht liefern. 

 

iOS, CHF 1.– 

 

«Automagischer» Videoschnitt

Icon Magisto AppWer lieber Filme dreht als anschliessend das Rohmaterial zu schneiden, der kann trotzdem und automatisiert zu vorführwürdigen Videos kommen: Die App «Magisto – Magischer Video Editor» nimmt die ihr angebotenen Filmschnipsel entgegen, bietet die Auswahl unter verschiedensten Themen und Soundtracks, verabschiedet sich kurz und kommt nach einem Weilchen mit einem perfekt geschnittenen Film mit verblüffenden Effekten zurück. Die App ist gratis. Wer das Resultat mag, kann für 20 Franken pro Jahr Premium-Funktionen freischalten.

iOS, kostenlos 
Android, kostenlos 

 

Metadaten in Bildern managen

Icon Metapho AppEin Bild sagt nicht nur mehr als tausend Worte, es liefert oftmals auch noch verräterische Worte mit, die man nicht unbedingt mit der ganzen Welt teilen will: Metadaten. Das Foto der heimischen Katze oder der eigenen Uhrenkollektion enthält nebst vielen anderen Informationen auch den Aufnahmeort. Möchte man so ein Foto irgendwo posten, ohne grad zu verraten, wo man wohnt, sollten diese Informationen in den sogenannten «EXIF»-Dateien entfernt werden. «Metapho» zeigt und ändert diese Metadaten.

iOS, Testversion gratis, brauchbare Version CHF 3.–
Vergleichbare App für Android: «Photo exif editor», kostenlos, Pro-Version CHF 2.–

 

Adressen mal wirklich anders

Icon what3words AppAdressen gibt man entweder mit Hausnummer, Strasse, Postleitzahl, Ort und Land an. Oder mit drei Wörtern. «what3words» hat die ganze Erde in Parzellen von 3×3 Metern aufgeteilt und jeder davon einen dreiteiligen (und reichlich willkürlichen) Namen gegeben. Das Ganze könnte das herkömmliche Adresssystem irgendwann mal überflüssig machen (weil man sich Wörter leichter merken kann als Zahlen), ist aber jetzt schon praktisch (und lustig), um jemandem den gegenwärtigen Aufenthaltsort aus der App heraus mitzuteilen (keine Angst, der Empfänger kann sich das auf einer normalen Karte anzeigen lassen). Dieser Text hier wurde zum Beispiel an diesem Ort geschrieben: http://w3w.co/krank.freund.zinn

iOS, kostenlos 
Android, kostenlos 

 

(Rede-)Zeit im Griff

Gehören Sie zu den Leuten, die die Zeit nicht so im Griff haben? Die zu lange reden? Zu spät aufbrechen? Zu lange am Stück arbeiten?

Wenn Sie zu ersteren gehören und zum Beispiel bei Präsentationen oder Reden gerne mal überziehen, könnte der Timer im Telefon eigentlich zum Rückwärtszählen der Minuten verwendet werden. Bloss ist er nicht so übersichtlich. Besser sind spezialisierte Apps, die die verbleibende Zeit unmissverständlich signalisieren.

Icon TimeTimer App«TimeTimer» zeigt die verbleibende Zeit anhand eines schwindenden roten Kreissektors an. Selbstverständlich können Sie die App auch benutzen, um jemand anderen dezent auf dessen verfallende Redezeit hinzuweisen.

iPhone, CHF 3.– 
iPad, CHF 5.– 
Android, CHF 2.– 

 

Icon PresenTimer AppDie iPhone-App «PresenTimer» berücksichtigt sogar noch Zeit-Einstellungen für Fragen und Antworten nach einem Vortrag.

 

 

iOS, CHF 1.– 

 

Icon Orange Zeitmanagement AppWenn Sie hingegen zu lange am Stück arbeiten, weil Sie entweder Nichtraucher sind oder sonst nicht auf die Idee kommen, regelmässig Pausen einzulegen, sollten Sie das «Pomodoro-Prinzip» anwenden. Es zerlegt die Zeit in 25-Minuten-Portionen, nach denen 5 Minuten Pause eingelegt werden sollen. Nach dem vierten «Schnitz» gewährt es eine längere Pause. Zum Beispiel mit der App «ORANGE Zeitmanagement», die darüber hinaus auch noch die Aufgabenplanung übernimmt.

iOS, kostenlos, Pro-Version CHF 2.– 
Android, kostenlos, Pro-Version CHF 2.50 

 

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