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Fünf Must-Have-Apps für die Familie

Folgende Links verweisen zu den Apps für Android und iOS:

Babyphon:AndroidiOSBring!:AndroidiOSFamilo:AndroidiOSWC Guide:AndroidiOSFamily Trips:AndroidiOS

Beat Rüdt, 22. September 2015

Wenn beide Eltern berufstätig sind, kann der Familienalltag zur Herausforderung werden. Zum Beispiel, wenn der Kühlschrank leer und nicht klar ist, wer Zeit zum Einkaufen hat, weil am Nachmittag noch Sitzungen anstehen, die etwas länger dauern könnten. Und dann wollen wir ja noch einen Wochenendausflug machen, und da müssten jetzt dringend noch ein paar gute Ideen her.

Früher haben wir per SMS und Telefon herausgefunden, wer wann wo sein kann. Dank der App Familo ist das passé. Wir haben darauf die wichtigsten Standorte festgelegt, an denen wir uns aufhalten und können via integrierten Messenger familienintern kommunizieren. Ein Blick in die App verrät mir, dass meine Frau noch am Arbeiten ist. Auf ihrem Display erscheint die Mitteilung, dass ich meinen Arbeitsort gerade verlassen habe. Ich schreibe ihr, dass ich die Kleine von der Kita abhole und einkaufen gehe.

Unterwegs zum Einkaufszentrum muss die Tochter plötzlich aufs WC. Aber wo ist die nächste öffentliche Toilette? Der WC-Guide kennt zum Glück die Antwort. Die App ermittelt meinen Standort und zeigt auf einer Karte die nächsten öffentlich zugänglichen Toiletten an. Speziell gekennzeichnet sind behindertengerechte Toiletten.

Einkaufshilfe und Babyphon

Zurück zum Einkaufen: Jedes Mal, wenn ich im Einkaufszentrum stehe, kommt mir in den Sinn, dass der Einkaufszettel auf der Ablage in der Küche liegt. Dort schreiben wir immer drauf, was gerade ausgegangen ist und ersetzt werden muss und was wir für die Umsetzung unseres Wochen-Menüplans noch benötigen. Und was eingekauft wurde, wird wieder abgestrichen – sofern wir daran denken. Dank der App Bring! passiert mir das nicht mehr: Mit einem Fingertipp kann man aus einem umfangreichen Katalog Produkte zu einer Einkaufsliste hinzufügen, die mit dem Handy anderer Familienmitglieder synchronisiert wird. Sobald das Produkt im Einkaufswagen liegt, entferne ich es mit einem Fingertipp aus der Liste. Kurz vor der Kasse merke ich, dass ein neues Produkt auf die Liste gekommen ist. Offenbar hat meine Frau zwischenzeitlich gemerkt, dass die Windeln ausgegangen sind. Hoffentlich kommt nicht noch mehr …

«Sobald das Produkt im Einkaufswagen liegt, entferne ich es mit einem Fingertipp aus der Liste.»

Zurück zu Hause, die Kinder sind im Bett. Schafen sie schon? Ich werfe einen Blick auf die Babyphon-App. Alles scheint ruhig zu sein. Die gleiche App läuft auf dem Smartphone meiner Frau, das bei den Kindern im Zimmer liegt. Die App zeichnet alle Geräusche auf und ruft meine Handy-Nummer an, sobald im Kinderzimmer über eine von mir definierte Zeit (zum Beispiel 20 Sekunden) laute Geräusche zu hören sind, etwa das Weinen eines Kindes. Zusätzlich könnte ich auch noch eine beruhigende Melodie oder meine eigenen Stimme abspielen lassen, bevor der Telefonalarm ausgelöst wird. Vielleicht beruhigt sich das Kind ja wieder.

Gerade als ich es mir mit einem Buch auf dem Sofa gemütlich machen will, fragt meine Frau nach dem Wochenend-Ausflug. Ich starte die App Family Trips und suche nach einer Halbtagesaktivität, die für meine Kinder geeignet ist. Vier Fingertipps und schon ist der Ausflug in den Seilpark organisiert.

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