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So angenehm ist ein smarter Tag

Das Smart Home und intelligente Geräte machen unser Leben erstaunlich komfortabel. Und wir schlafen erst noch besser dabei. Ein Tag im smarten Leben.

Wenn wir daran zurückdenken, wie das Leben ohne Smartphones ausgesehen hat. Als wir zum Telefonieren zu Hause bleiben mussten: Heute erinnern wir uns lachend an diese Zeit. Genau so wird es uns mit der heutigen Zeit gehen, wenn das smarte Leben einmal Alltag sein wird. Malen wir uns doch einmal aus, wie ein solcher Tag im vernetzten Smart Home ausschauen könnte. Zukunftsmusik? Nicht nur. Denn bereits heute können wir uns unseren Alltag durch sehr viel mehr als ein paar automatisch angehende Lichter erleichtern.

Der Morgen: dank Sensoren gut gestartet

Ein gesunder Schlaf ist im Smart Home garantiert. Denn Sensoren überwachen die Schlafqualität und informieren uns über Unregelmässigkeiten. Müssen wir auf die Toilette (deren Funktionen sich per Sprachbefehl regulieren lassen) oder zum Kühlschrank, wird das Licht automatisch eingeschaltet und gedimmt. Zu passendem Licht und der persönlichen Playlist holt uns der Wecker genau in der Leichtschlafphase aus unseren Träumen. Verkehrslage und Wetter werden bei der Weckzeit berücksichtigt und einberechnet. So bleibt genügend Zeit zum Duschen.

Die Wassertemperatur der Dusche ist bereits auf die gewünschte Wärme eingestellt. Aus den drahtlosen Lautsprechern ertönt Gutelaune-Musik, und die Rollläden gehen automatisch hoch – schliesslich hilft Licht beim Erwachen. Während wir uns die Zähne putzen, lesen wir im Spiegel Blutdruckwerte, Gewicht, Wettervorhersage und Nachrichten. Die elektrische Zahnbürste prüft währenddessen die Qualität der Zahnreinigung und gibt Optimierungstipps. In der Küche braut die smarte Kaffeemaschine die erste Tasse, während der vernetzte Ofen die Brötchen goldbraun werden lässt.

Der Tag: das smarte Zuhause immer im Blick

Nach Duschen und Kaffee gibt der Smart-Home-Assistent Tipps, welche Garderobe zum Wetter passt. Das E-Auto wurde über Nacht dank variabler Strompreise günstig geladen, die Route zum Arbeitsort passt das Navi dynamisch der Verkehrslage an. Kaum im Büro angekommen, erhalten wir die Nachricht, dass der Pöstler vor der Tür steht. Über die Video-Türklingel und das Smart Lock öffnen wir ihm die Türe, damit er das Paket im Eingang abstellen kann. Per GPS-Tracker am Halsband kontrollieren wir auch gleich, dass die Katze nicht abhaut.

Das Smart Home bleibt auch in unserer Abwesenheit aktiv. Über die Wetterstation stellen wir gleich noch die richtige Bewässerung für die Pflanzen ein. Und kurz vor dem Heimweg meldet der Kühlschrank, dass die Milch alle ist. Den smarten Kühlschrank mit der Bestellung beauftragen oder selbst einkaufen? Das darf man auch im Smart Life immer noch selbst entscheiden.

Der Abend: nicht alles dem Smart Home überlassen

 Wo habe ich das Auto in der Firmen-Tiefgarage bloss wieder hingestellt? Dank Autosense kommt die Lösung aufs Handy, die Fahrzeugdiagnose auf Wunsch dazu. Zu Hause angekommen, begrüsst einen das Smart Home mit entspanntem Licht, perfekter Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie relaxtem Feierabend-Sound aus den Smart Speakers. Die Böden sind sauber, die Katzenhaare hat der Saugroboter erledigt.

Nach einer Joggingrunde mit Laufstatistiken per Smartwatch haben wir einen ruhigen Abend verdient. Per Sprachbefehl schaltet der Smart TV ein, wir dimmen das Licht vom Sofa aus und streamen einen Film in 4K-Qualität. Und die Kids? Bei ihnen schaltet ein Stromadapter das Tablet aus, sobald sie eingeschlafen sind.

Kochen aber, das dürfen wir im Smart Home immer noch selbst. Denn die schönen Dinge im Leben wollen wir nicht der Technik überlassen. Und auch wenn wir vielleicht nicht alle Möglichkeiten nutzen möchten oder das Budget gewisse Grenzen setzt – sinnvolle smarte Helferlein wie Video-Türklingeln, GPS-Tracker, drahtlose Musiksysteme oder Smart-Home-Kameras erleichtern uns das Leben. So, wie damals das Smartphone uns vom Telefonkabel befreit hat.

Was sind Ihre Erfahrungen mit intelligenten Geräten? Diskutieren Sie mit in den Kommentaren.

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