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Beruhigt abschalten in den Ferien

Können Sie in den Ferien richtig abschalten? Ausgerechnet diejenige Technologie, die sonst unseren Alltag bestimmt, kann Ihnen dabei helfen – mit den richtigen smarten Geräten.

Haben Sie Sommerferien gebucht? Dann freuen Sie sich bestimmt auf schöne Tage irgendwo am Meer oder in den Bergen, sicher aber weg von daheim. Richtig abschalten kann man schliesslich am besten in der Ferne und fern von Alltagspflichten.

Dieses Abschalten ist in Zeiten der permanenten Erreichbarkeit nicht einfacher geworden. Doch wir haben Mittel und Wege gefunden. Das Handy bleibt in den Ferien öfters in der Strandtasche. Das Internet nutzen wir primär für Informationen oder zur Unterhaltung. Einer sorgenfreien Zeit steht also nichts im Weg. Oder doch?

Smart Home sorgt für Seelenfrieden

Tatsächlich hat Loslassen viel mit dem Gefühl von Sicherheit zu tun. Und genau da kommt jeweils pünktlich zu Ferienbeginn bei vielen ein Unbehagen ins Spiel: Habe ich den Herd wirklich abgestellt? Sind die Fenster zu? Ist die Heizung heruntergedreht? Kaum sind wir aus dem Haus, meldet sich ein Urinstinkt, der keine Neurose sein muss. Im Gegenteil: Ein gewisses Mass an Misstrauen ist gesund und durchaus von Vorteil. Nur eben nicht, wenn es uns bis ins Feriendomizil begleitet.

Paradoxerweise ist es die gleiche Technik, die uns im Alltag auf Trab hält, die uns ein angstfreies Herunterkommen ermöglicht. Denn das Smart Home sorgt für Selenfrieden in den Ferien. Sensoren an Türen und Fenster melden uns, ob diese auch wirklich geschlossen sind. Warnmelder sorgen dafür, dass der Gedanke an die nicht ausgeschaltete Herdplatte weit in den Hintergrund rückt. Denn der intelligente Rauchmelder schickt Statusmeldungen direkt aufs Handy. Dazu überwachen Bewegungssensoren, ob zuhause alles in Ordnung ist.

Per App nach dem Rechten sehen

Sollte sich also ein Einbrecher an der Haustür zu schaffen machen, bleibt dies nicht unentdeckt. Der Türsensor meldet den Einbruchsversuch an das Smartphone, während die smarte Alarmsirene Einbrecher mit über hundert Dezibel in die Flucht schlägt. Alles, was zu Hause passiert, ist in der Basisstation per App immer und von überall her einsehbar.

Sensoren und Sicherheitssysteme sind mit der Home-App verbunden. Per Fingertipp können wir die Alarmanlage aktivieren oder in den Nachtmodus versetzen. Und warum nicht einfach selbst nach dem Rechten sehen? Wetterfeste Kameras für innen und aussen ermöglichen einen hochaufgelösten Blick in die eigenen vier Wände auch vom anderen Ende der Welt – ganz einfach per App und Smartphone.

Womit wir wieder beim Pro und Contra moderner Kommunikationsmittel sind. Letztlich ist, wie bei allen Innovationen, der richtige Umgang entscheidend. Sinnvoll eingesetzt machen sie das Leben einfacher, bequemer und sicherer. Damit der Kopf in den Ferien richtig herunterfahren kann.

Was ist aber, wenn tatsächlich ein Fenster offen steht? Dann ist der Mensch gefragt in Form des guten Nachbars, der einen Schlüssel zu unserer Wohnung besitzt und das Fenster schliessen kann. Die Alarmanlage haben wir natürlich vorher über die Smart-Home-App abgeschaltet.

Was sind Ihre Erfahrungen mit intelligenten Geräten? Diskutieren Sie mit in den Kommentaren.

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