Warum die Schweizer ihr Bargeld lieben
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Warum die Schweizer ihr Bargeld lieben

 

Bezahlen per Handy

Mit der Twint-App lässt sich nicht nur in Läden oder Online-Shops bezahlen, sondern auch Geld in Echtzeit von Smartphone zu Smartphone überweisen. Erhältlich für iOS und Android.

Christoph Widmer (Text), aktualisiert am 11. April 2017

«Amen», spricht die Gemeinde in der Stockholmer Kirche «Filadelfiakyrkan» im Gleichklang, ehe der Prediger zur Kollekte aufruft. Doch ein Klingelbeutel ist in der Kirche nirgends in Sicht. Stattdessen begeben sich die Messebesucher zum «Kollektomat», einem holzverkleideten Geldautomat. Dort spenden sie per Kreditkarte – also ganz ohne zerknüllte Banknoten oder lästig klimperndes Kleingeld, das mühselig aus dem Portemonnaie geklaubt werden muss.

1661 führte Schweden als erstes Land in Europa Geldscheine ein. Heute funktioniert das Land fast ausschliesslich bargeldlos. Sogar Banken wenden sich zunehmend von Noten und Kleingeld ab. Und in Stockholm hantieren obdachlose Zeitungsverkäufer mit Kartenlesegeräten. Davon ist die Schweiz noch weit entfernt. Nach wie vor hält sie an ihrem Bargeld fest. So beträgt hier der Anteil von «Nötli» und «Münz» 60 Prozent. Schweizer bezahlen jährlich 2,5 Milliarden Mal in bar, dagegen zücken sie nur 183 Millionen Mal die Debit- oder Kreditkarte – das, obwohl physisches Geld durchaus Nachteile hat.

 

In Schweden gibts bargeldlose Opfergaben: Kollektomat in der Kirche. Foto: Julia Schweizer

E-Geld ist günstiger

Bargeld ist teuer. Es kostet die Schweiz jährlich 2,5 Milliarden Franken. Es muss aufwändig hergestellt und durch die Notenbank in Umlauf gebracht werden. Doch auch die Geldtransporte der Sicherheitsfirmen tragen zu dieser hohen Summe bei, ebenso die Kosten für Aufbewahrung, Bewachung und Versicherung. E-Geld-Varianten sind dagegen rund dreimal billiger, wie die Handelszeitung 2015 vorrechnete.

Bargeld ist dreckig

Ausserdem ist Bargeld schmutzig. Wie stark, untersuchten Forscher der New York University im Dirty Money Project. Auf Dollar-Scheinen identifizierten sie rund 3000 Bakterientypen. Die Spezies, die Akne verursacht, kam dabei am häufigsten vor. Andere Arten sollen etwa für Magengeschwüre, Lungenentzündungen oder Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sein.

«Wer morgens Kaffee und Gipfeli kauft, überlegt nicht, wie er zahlen soll, sondern greift automatisch zum Geldschein.»Sandro Graf, Dozent Marketing an der ZHAW

Weshalb also setzt man in der Schweiz nach wie vor auf bare Zahlungsmittel? «Bargeld-Zahlung ist eine Gewohnheit, die wir nur schwer ändern», erklärt Sandro Graf, Dozent Marketing an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). «Wer morgens Kaffee und Gipfeli kauft, überlegt nicht, wie er zahlen soll, sondern greift automatisch zum Geldschein.»

Schweden setzt auf Swish

Die Schweizerische Nationalbank hält weitere Antworten bereit: Bargeld sei hier in hohem Mass akzeptiert und sehr zuverlässig anzuwenden. Für nichtbare Zahlungsmittel treffe das zwar oft, aber eben nicht immer zu. Dazu kommt, dass Frankenbargeld gesetzliches Zahlungsmittel der Schweiz ist: Jeder ist dazu verpflichtet, Bargeld in Zahlung zu nehmen – egal, wie hoch der Betrag ist. Kartenleseterminals lassen sich dagegen nicht überall finden.

«Bankomaten sind in Schweden viel seltener als in der Schweiz. Deshalb sind die Schweden auf andere Zahlungsmittel angewiesen.»Sandro Graf, Dozent Marketing an der ZHAW

In Schweden ist es umgekehrt: «Bankomaten sind dort viel seltener als in der Schweiz», erklärt Graf. «Daher sind die Schweden auf andere Zahlungsmittel angewiesen.» Es gibt aber noch weitere Theorien, weshalb Schweden auf bargeldloses Zahlen setzt: «Gemäss Experten ist in Schweden das Vertrauen in die Finanzinstitute und in die Nationalbank grösser als in der Schweiz», sagt Graf. «Auch gilt Schweden als besonders technikaffin». So wundert es nicht, dass in Schweden Swish so verbreitet ist: An der Mobile-Payment-App sind sieben Grossbanken beteiligt. Den «gläsernen Menschen», über den der Staat alles weiss, und die Gefahr vor Datenmissbrauch scheinen die Schweden weniger zu fürchten als die Schweizer.

Die analoge Variante zum Kollektomat: Mit dem Klingelbeutel wird in den Kirchen Bargeld gesammelt.
Wer bar bezahlt, bleibt anonym – das kann auch für kriminelle Machenschaften ausgenutzt werden. Obwohl Bargeldgegner dieses Argument oft ins Feld führen: Einen direkten Zusammenhang zwischen Bargeld und Kriminalität gibt es nicht. So haben etwa Deutschland und Österreich eine hohe Bargeldnutzung; ihr Schattensektor ist aber klein, wie die Deutsche Bank in einer Studie festhält. Die Schattenwirtschaft in Schweden habe dagegen eine mittlere Grösse, auch ohne Bargeld.

Twint auf Vormarsch

Langsam wird auch die Schweiz bargeldloser, vor allem Kreditkartenzahlungen nehmen immer mehr zu. Dabei wären auch E-Banking und Mobile-Payment-Apps attraktiv: «Im Gegensatz zu Bargeld können diese Angebote beispielsweise eine bessere Übersicht der Transaktionen bieten», erklärt Graf. «Mit diesen Zusatzfunktionen heben sie sich von anderen Zahlungsmethoden ab.»

Und wo Schweden Swish hat, hat die Schweiz nun das neue, überarbeitete Twint. Schweizer Grossbanken sowie die Schweizer Börse SIX sind an der Bezahllösung beteiligt. Ob damit der Schweiz eine bargeldlose Zukunft bevorsteht? «Das Zahlungsverhalten zu ändern braucht Zeit», erklärt Graf. «Doch ich behaupte, dass die Leute in fünf oder sechs Jahren genervt sein werden, wenn andere vor ihnen an der Kasse mit Bargeld zahlen.»

Kontaktloses Zahlen in der Schweiz

TWINT-APP:

Mit Twint können Nutzer via Bluetooth an verschiedenen Ladenkassen zahlen. Auch Transaktionen mit anderen Twint-Usern sind möglich. Die App lässt sich ans Post- oder Bankkonto anbinden, kann aber auch mittels Lastschriftverfahren, E-Banking, Postomat oder Guthabencode mit Geld aufgeladen werden. Twint fusionierte 2016 mit Paymit und hat im Frühling 2017 eine neue Version der App herausgegeben.

APPLE PAY:

Wer Apple Pay nutzen will, braucht eine Kredit- oder Prepaidkarte, die er in der App hinterlegen muss. Aktuell funktionieren hier Visa- und Master-Karten von Bonus Card, Cornèrcard, Swiss Bankers sowie Swisscard-Kreditkarten. Doch wer die App nutzen will, benötigt auch das richtige Gerät: An der Ladenkasse bezahlen, ist mit dem iPhone 6 oder neuer möglich, auch die Apple Watch unterstützt die Funktion. Apple Pay funktioniert über den Übertragungsstandard NFC.

KREDITKARTEN:

Inzwischen unterstützen auch Debit- und Kreditkarten den NFC-Standard. So lassen sich Beträge bis 40 Franken kontaktlos bezahlen, indem die Karte an das Terminal gehalten wird. Beträge über 40 Franken erfordern wiederum die Eingabe des PIN.

 

 

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Verwenden Sie oft elektronische Bezahlungsmittel oder schwören Sie auf Bargeld?

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42 Kommentare zu “Warum die Schweizer ihr Bargeld lieben

  1. Ich schwöre auf Bargeld, da weiss man, was man in der Tasche hat und ein Aktenkoffer voller Bargeld ist bestimmt romantischer als ein praktischer leerer Koffer mit nur einer Karte darin;-)

  2. Ich habe begonnen, meinen Kinder ein bisschen Taschengeld zu geben, damit das Umgehen mit Geld „geübt“ wird. Mich dünkt, dass mit Plastikgeld dies umständlicher sei. Ein klimperndes Sparschwein hört sich auch besser an als ein geräuschloser Chip bzw. Karte.

  3. Mit Bargeld habe ich den besseren Überblick als mit der Karte. Auch ich benutzte ab und zu die Kreditkarte und bin dann schon oft unangenehm überrascht worden wenn ich den Kontostand überprüft habe.

  4. mich nervt es wenn andere vor mir mit Karte bezahlen weil es viel länger dauert. Speziell jene die an Tankstellenshops Kleinigkeiten und kein Benzin kaufen.

  5. jepp! Macht nur los mit der Abschaffung des baren. bald kann man nicht einmal eine öffentliche Toilette benutzen, ohne dass es irgendwo registriert und vom Marketing und Anderen missbraucht wird.

  6. Unser Staatweiss jetzt schon zuviel über jede einzelne Person. Eine einfache kleine Gabe an Jemanden der Bedürftig ist, ohne dass es Irgendwo registriert würde, gäbe es nicht mehr …

  7. Bargeld ist und bleibt immer noch das beste . Es gibt orte wo man hohen Bargeld nicht weit kommt. Gerade beim Kleinigkeiten Jobben Kleingeld ist eben immer gut . Das mit der Kreditkarte ist ein Teufelskreis .

  8. Ich bevorzuge einen guten Mix zwischen Bargeld und Plastikkarte wie EC oder Postcard, mit Kreditkarten habe ich nur wenig am Hut, Prepaid ja, andere nein. Ich leiste mir nur, was ich auch bezahlen kann.Auf Pump leben, kann dereinst mal sehr teuer werden

  9. Es gibt nichts einfacheres als mit Kreditkarte oder Smartphone zu bezahlen. Kleine Beträge im Kiosk, am Automaten, Parkuhr, WC etc. überall wo es Kleingeld braucht ist die Karte bei entsprechender Einrichtung die beste Lösung. Auch ein Billett im ÖV lösen ist heute kein Problem mehr. Ich bezahle schon seid es diese Möglichkeit gibt elektronisch und habe noch nie Probleme gehabt deswegen. Die Leute müssen sich nur daran gewöhnen, wie an den Kreisel im Strassenverkehr.

  10. Es gibt nichts einfacheres und besseres als Apple Pay! Seit meine Kreditkarte aufgeschaltet wurde, benütze ich zu 90 % nur noch Apple Pay im Alltag. Vorteil: An allen Bezahlterminals, die NFC anbieten (die Mehrheit) kann mit Apple Pay bezahlt werden. Ein weiterer Vorteil: Apple Pay funktioniert in rund 5 Millionen Geschäften in über 70 Ländern. Twint existiert nur in der Schweiz… Die Twint Lösung wird sich nur schon deshalb nicht durchsetzen. Zudem braucht es für die Bezahlung mit Twint in den Läden ein zusätzliches Terminal (Beacon). Dies funktioniert dann auch nicht mit NFC (von Apple nicht freigegeben), sondern lediglich mit Bluetooth. Ich hoffe im Sinne der Kunden, dass die Banken bald zur Besinnung kommen und alle ihre Kredit- und hoffentlich auch Debit-Karten (bspw. Maestro EC-Karte) für Apple Pay freigeben. Kleiner Tipp für Leute mit einer (noch) nicht unterstützten Kreditkarte: Es gibt die App „Boon“, welche eine virtuelle Kreditkarte mit eurer bestehenden Karte verbindet. Diese virtuelle Kreditkarte kann dann mit Apple Pay verwendet werden, während die Abrechnung ganz normal über die bestehenden Kreditkarten-Herausgeber läuft.

    1. Es gibt weltweit fast eine Milliarde Menschen, die kein Bankkonto besitzen.
      Für sie wäre eine bargeldlose Bezahlung von Handy zu Handy ein Segen.
      Tagelöhner müssen ihr Geld immer mit sich rumschleppen.
      Es müsste doch möglich sein Geld zu tauschen ohne Banken, sondern einfach von Mensch zu Mensch über ein einfaches Featurephone.
      Das wäre echt ein Fortschritt.

  11. Nur Bares ist Wahres. Der gläserne Bürger ist genau, was die Staaten wollen. Und wir geben es Ihnen!! So lange es geht, mache ich da nicht mit.

    1. Warum so kompliziert, unsere Bücher sind schon längst offen gelegt. Da brauchst du dir gar nicht die Müh zu machen, etwas zurückzuhalten. Ich gehe einfach gemässigt mit dem Wandel der Zeit mit,und fahre gut damit. Ich bezahle nur, wenn nötig mit Bargeld. 🙂

  12. Wie gebe ich für einen guten Service, sei dies an Servicepersonal,Dienstboten,Zimmer Mädchen oder Recepionisten ei „Trinkgeld“? Dies ist mir zwar freigestellt, aber für einen Topservice gegeben.

  13. Müssen wir das jetzt auch machen nur weil es die Schweden tun?
    Wir sind in der Schweiz – und nicht in Schweden!

  14. warum wird Bargeld in diesem Artikel so negativ dargestellt? Für mich immernoch Zahlungsmittel Nummer 1. Warum dem Staat, den Banken und den Grossverteilern alles preisgeben???

  15. . . . so lange es geht mach‘ ich dabei nicht mit, denn:
    Vom allmächtigen Staat kontrolliert, beaufsichtigt und befohlen werden wir zu Sklaven desselben geformt; bis zur Leibeigenschaft ist es dann nicht mehr weit!

  16. Natürlich ist Plastikgeld praktisch und wir schätzen es alle im Ausland und im Internet. Aber es ist eine Tatsache, dass sich auch viele Leute damit verschulden, weil sie ihre Ausgaben nicht mehr im Griff haben. Und ich hoffe, der Tag ist noch fern, wo ich in der Kirche meine Kreditkarte zücken muss.

  17. Big Brother is watching you und wenn die letzte Transaktion für einen 5er Bollen nachvollziehbar verbucht ist, wurde das Ziel erreicht. Eine totale Überwachung und Kontrolle jedes einzelnen. Der Brüller ist aber, dass es günstiger ist. Super, für wen? Wird dadurch etwas günstiger?

  18. Bargeld ist cool.Mann weiß was man ausgeben darf. Wenn der Geldsäckel leer ist, kein Kauf. Bei Karten und Apps eben nicht.

  19. Wenn dereinst die Vollgeld-Initiative angenommen ist, und unser „Geld“ auf unseren Bank- / Postkontos auch gesetzliches Zahlungsmittel, wie das Bargeld heute, ist, kann man u.U. wieder über Ihre Bargeldlose-Bezahl-Story diskutieren, vorher ist es total fahrlässig sich vollumfänglich den Geschäftsbanken auszuliefern.

  20. Lieber infiziere ich mich durch Bargeld mit Bakterien von Mitmenschen als mich freiwillig den Datenkraken in Banken und Verwaltungen auszuliefern.

  21. Bargeld ist das gesetzliche Zahlungsmittel. Es muss angenommen werden, es wird von der Nationalbank geschöpft und gehört also dem Staat. Elektronisches Geld wir von privaten Banken geschöpft und ist also privat. Ohne Bargeld kann eine Banke nicht mehr bankrott gehen, weil das endlos schöpfen kann!

  22. Bargeld hat noch eigene Energie. Es fließt durch unsere Hände. Girogeld auf unseren Konten sind Sichtguthaben auf die ich( mein Name) anrecht hat.
    Das gilt weiterhin, wenn’s so weiterläuft wie bisher.
    Doch wehe eines Tages, wenn der Bürger bürgen muss für die Schulden der „Allgemeinheit“- dann droht uns Enteignung….

  23. Der Vorwand so Kriminalität & Terror besser zu bekämpfen ist belustigend.
    An Bequemlichkeit & Fortschritt zu appellieren schlau.

    Wer profitiert denn von dem billigeren elektronischen Geld?
    Wer kann so noch leichter die Wirtschaft manipulieren

    Welche Daten & persönlichen Profile schon jetzt über Jeden existieren wissen vermutlich nicht mal Snowden & Assange.
    Aber das war dann erst der Anfang.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin (1706-1790)

  24. Was mich am Bargeld stört, ist, dass – wenn vom Bankomat ausgespuckt – es wie eine Schulklasse nach dem Parfum der Waschmittel stinkt. Ganz neue, druckfrische Noten sind jedoch für alle Sinne eine Freude.

    Sicherlich ist es für unser Immunsystem von Vorteil, wenn wir regelmässig mit Mikroorganismen aller Art in Kontakt geraten.

    Warum hier die Swisscom Stories zu elektronischen Zahlungsmitteln, die ja noch keineswegs ausgereift und sicher sind, anbietet, ist schleierhaft. Solche Aktivitäten verteuern unsere Abos.
    Ab und zu in die Kirche gehen, den Opferstock (!) betrachten und dafür beten, dass im Zuge der Digitalisierung die eigene Stelle nicht wegrationalisiert wird, wäre anzuraten.

  25. Danke für den vergleich mit Schweden – ansonsten war es doch immer Amerika ? Klever, Ware und Dienstleistungen ohne Bargeld zu verkaufen, aber nur wenn mindesten 80% der Händler es tun – für die Übrigen muss ich immer noch das liebe, alte und plötzlich unhygienische Kleingeld bereithalten – solche Sorgen sollte man haben, ausser man verdiene viel Geld mit solchen Zahlungsmitteln…..Übrigens: wenn die Post ünd Banken ihr Angebot an Bankomaten weiter reduzieren, werden wir wohl oder übel so unfreiwillig wie die Schweden, dieses neue Zahlungsmittel benutzen müssen

  26. Ich erinnere mich als die Banken e-banking eingeführt haben, es ist einfacher, bequemer und kostenlos. Irgendwann bemerkten die Banker das sie sehr viel Geld für die Infrastruktur ausgeben müssen, zack war e-banking nicht mehr gratis. Bei Paymit steht/stand in den AGB’s, dass dieses Angebot momentan noch gratis ist, ergo sobald man genug Kunden dazu genötigt hat, wird auch dieses Angebot etwas kosten. Im weiteren sagten diese AGB’s auch das man für Missbrauch keine Verantwortung übernehmen würde. Also ich bleibe beim Bargeld und nutze am Kiosk Apple Pay die eindeutig bessere Lösung.

  27. Wenn schon bequem, dann aber ganz: sicher keine stehlbare Karte, sondern ein Reiskörnchen mit GeneralUniversalpass unter der Haut …

  28. …denken Sie mal darüber nach.
    Wir haben eine sogennannte „Datenkrake“, so nennen es jedenfalls andere User…
    Stellen Sie sich mal vor wenn Sie wegen eines falschen Mausklicks auf einer Blacklist landen & all Ihre Konten gesperrt werden. Wie schnell sind Sie dann in unserer westlichen Scheindemokratie erpressbar & ohne „Brot“? 🙂
    Es geht dann darum Ihre Unschuld zu beweisen, nicht Andere Ihre Schuld!
    Den Islam braucht es dazu nicht. 😀

  29. Komme gerade aus Dubai. Gebühr für den Bezug für 1000 Dirham (rund CHF 300) Bargeld aus dem ATM 20 Dirham plus CHF 4.50 für die schweizer Bank, macht zusammen rund CHF 10.50. Gebühr für das Wechseln von zwei mitgebrachten CHF-Hunderternötli im Souk von Dubai (Deira) 3 Dirham (ca. 85 Rappen). Wer hat die Gebühren erfunden?

  30. Von den Transaktionsspesen die dem Empfänger einer solchen Zahlung abgezogen werden wird in diesen Beiträgen natürlich nichts gesagt. das merkt man ja erst bei den Abrechnungen. Die armen Banken müssen ja auch leben…

  31. Wie steht es denn mit Bitcoin und anderen Cryptowährungen? Dezentralisiert, sicher und schnell. Da braucht es keine Bank, kein Kartensystem keine Überwachung. Warum nicht gleich in die Zukunft des Geldes gehen statt sich nochmal 10 Jahre in ein bereits veraltetes Geldsystem zu investieren?

  32. Die Zahler mit Karte sind die Bremser an der Kasse.
    Zudem will man das Fussvolk unter Kontrolle haben. Die Diktatur von den Finanzinstituten und Kartenfirmen nimmt immer zu.

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