Gute Seiten, schlechte Seiten: Websites und Apps für Kinder
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Gute Seiten, schlechte Seiten: Websites und Apps für Kinder

Damit Sie und Ihre Kinder gemeinsam die virtuelle Welt sorglos entdecken, haben wir Ihnen einige Ratschläge zum Internet, zu Websites und Apps zusammengestellt.

Grundsätzlich gilt: Bevor Sie Ihre Kinder auf Websites surfen oder mit Apps spielen lassen, sollten sie diese selber ausprobieren. Und sich fragen: Welche Welt präsentiert das Angebot? Möchte ich, dass sich mein Kind diese Welt zum Vorbild nimmt? Sich entsprechend verhält? Denn Sie kennen sich und Ihr Kind am besten.

Merkmale kindgerechter Websites

Eine gute Website für Kinder ist:

  1. frei zugänglich – man muss sich also weder anmelden noch Mitglied werden.
  2. übersichtlich, Kinder können darin leicht navigieren.
  3. vermittelt Wissensinhalte spielerisch und fördert die Medienkompetenz. Kinder lernen Chancen und Risiken beim Surfen kennen und sie lernen, zu navigieren.
  4. fragt keine persönlichen Daten ab, sie warnt Kinder vielmehr davor, diese leichtfertig preis zu geben.
  5. enthält keine Werbung.
  6. hält sich an die Bestimmungen des Jugendschutzes. Sie informiert zudem Eltern über Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes.
  7. weist darauf hin, wenn man durch das Anklicken von Links die Seite verlässt.
  8. beantwortet Kinderfragen schnell. Die Sprache ist verständlich, lebendig und bildreich.
  9. nennt den Herausgeber der Seite und gibt ihre Quellen an.

Kindgerechte Websites

  • Die Seite mit der Maus: Wir erinnern uns alle an die Sendung mit der Maus. Die Maus wohnt jetzt auch im WWW und Ihre Kinder können hier Spannendes und Wissenswertes entdecken. Für die ganz Kleinen gibt’s eigens die Elefantenseite.
  • Ohrka: Auf dem Ohrkanal finden sich zahlreiche kostenlose Hörspiele.
  • Notenmax: Auch eine virtuelle Musikschule hat sich bereits im WWW installiert. Damit Kinder Musikinstrumente, Komponisten und vieles mehr entdecken können.
  • Suchmaschinen: Damit Kinder nicht unpassende Ergebnisse erhalten, gibt es für sie eigene Suchmaschinen. Dahinter steht jeweils eine Redaktion, welche die Vorauswahl getroffen hat. So erhalten Kinder Treffer, die sie verstehen und die ihnen keine unpassenden Inhalte präsentieren. Auf: Frag Finn,
    Helles Köpfchen oder Blinde Kuh.

Kindgerechte Apps

  • klick-tipps.net: Die App-Empfehlungen lassen sich hier nach Alter, Kosten, iOS oder Android sortieren. Jede empfohlene App enthält auch eine Beschreibung.
  • Wonderkind: Das Team von Wonderkind entwickelt Apps, mit welchen Kinder Dinge entdecken, immer wieder Neues finden und dabei lernen. Für jede App wird angegeben, ab welchem Alter sie empfehlenswert ist und für welche Geräte sie sich eignet. Zudem beschreiben die Macher jede App genau.

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