Kind mit Handy auf Stufe
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Soforthilfe-Tipps zur Momo-Challenge

Kettenbriefe, wie aktuell die Momo-Challenge, verbreiten sich über Soziale Netzwerke rasend schnell unter Kindern und Jugendlichen. Wir haben ein paar Soforthilfe-Tipps für Eltern von betroffenen Kindern.

Immer wieder – leider und nicht zu verhindern – finden sich Schwindel-Mails und -Botschaften auf allen möglichen sozialen Kanälen. Wir Erwachsenen kennen die Mails, wo es darum gehen soll 10’000 CHF geschenkt zu bekommen, wenn man nur rasch 250 Franken überweist, um ein Konto eröffnen zu lassen. Bei Jugendlichen aber schlagen andere Geschichten ein, wie die momentan virale Momo-Challenge-Panik. Da erhalten die Kinder von Fremden oder Freunden eine Botschaft eines angeblich vor drei Jahren verstorbenen Mädchens, das sie heimsuchen werde, wenn man die Nachricht nicht an zehn oder zwölf oder noch mehr Bekannte weitersendet. So verbreitet sich die Angst. 

Was können Eltern tun? 

Kinder, die noch nicht immer haarscharf zwischen Ironie und Ernst, oder eben zwischen Ernst und Schwindel unterscheiden können, werden mit solchen Geschichten verunsichert. Ja, auch Schlafstörungen und panische Angst können sich im Kinderzimmer breit machen. Für Eltern gilt: selbst die Ruhe bewahren. 

Nicht überreagieren

Das Handy wegnehmen? Den Account auf Instagram, Snapchat oder Whatsapp löschen? Das wirkt nicht. Denn normalerweise finden sich diese Geschichten auf den verschiedensten Kanälen und Orten. Und: Ihr Kind hat hier eine Chance, mit Ihrer Anleitung einiges übers Internet zu lernen.

Setzen Sie die Geschichte ins richtige Licht. Erklären Sie ihrem Kind, dass meist Halbstarke dahinter stehen, die es lustig finden, Kindern Angst einzujagen. Versichern sie ihm, dass es das Richtige ist, die Meldung einfach zu löschen. 

Online gehen

Gehen Sie mit Ihrem Kind online. Und recherchieren Sie, um was es geht. Meist findet sich in Zeitungen und Online Portalen Berichte dazu, die den Schwindel aufdecken. Klar: Sie werden auch andere Berichte und Videos finden, die behaupten, die Geschichte sei echt. Ein perfekter Moment, über gute und fragwürdige Absender zu sprechen. Wem kann man eher trauen, wem ganz sicher nicht? 

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