Startup-Förderung

Starthilfe von der Hochschule

Startups und KMU, die neue Geschäftsfelder erobern wollen, können ihre Strategie gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ erarbeiten. Ein Ansatz, der sich für beide Seiten lohnt.

Der wirtschaftliche Wandel macht vor KMU nicht halt. Wenn sich das Umfeld ändert, sind neue Ideen gefragt. Doch wo holen sich KMU und Startups das Fachwissen, um neue Produkte zu vermarkten oder zukunftsträchtige Geschäftsideen zu verfolgen? Eine Win-Win-Situation kann in der Zusammenarbeit mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich liegen. Seit 2009 begleiten Bachelor-Studenten der Fachhochschule im Rahmen einer Projektarbeit Firmen bei der Realisation neuer Ideen.

Bis jetzt wurden über 200 solcher Entrepreneurship-Projekte durchgeführt, die Zusammenarbeit kann als Erfolgsmodell für beide Seiten gelten. Das Angebot steht grundsätzlich allen Branchen offen. Gemäss Gert Christen, Hauptdozent und Leiter der Fachstelle Entrepreneurship an der HWZ, sind rund 80 Prozent der Startups in klassischen Branchen unterwegs. Dazu zählen Treuhänder, die eine neue Firma aufbauen, genauso wie ein Jungunternehmer, der den elterlichen Betrieb übernimmt.

Bisher haben laut Christen vor allem Startups von den Enterpreneurship-Projekten profitiert. So haben sich technisch ausgerichtete ETH-Spin-offs auf diesem Weg den nötigen BWL-Schliff geholt, oder es wurden Businesspläne für branchenspezifische Onlineportale entworfen.

 

Marketing- und Businesspläne

Interessierte können ihre Ideen in zwei Bereichen einreichen. Startups und KMU, die am Anfang einer Idee stehen, können mit der Unterstützung von Studentinnen und Studenten neue Geschäftsmodelle entwickeln und einen Businessplan erarbeiten lassen. Firmen, die bereits einen Schritt weiter sind, werden bei der Ausarbeitung von Marketingmassnahmen und -kampagnen unterstützt. Die Koordination erfolgt über das Startzentrum, dem Gründerzentrum von Stadt und Kanton Zürich.

Das Angebot der HWZ richtet sich primär an KMU und Startups, die neue Produkte vermarkten oder Produktideen entwickeln wollen. Dazu sollte bereits ein Prototyp vorhanden sein respektive Wissen über den anvisierten Markt. KMU, die ein Projekt in Zusammenarbeit mit der HWZ umsetzen möchten, beteiligen sich zudem an den Kosten. Diese hängen von der Unternehmensgrösse ab und liegen zwischen 300 und 1500 Franken. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 28. Februar 2015.

 

Weitere Informationen und das  Anmeldeformular finden sich auf der Website der Entrepreneurship-Projekte.

 

 

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