Gastronomie-Event

Wenn der Kellner mit dem Tablet serviert

In der Gastronomie ist viel Handarbeit gefragt – oft auch in der Administration. Wie digitale Lösungen den Alltag erleichtern können, zeigte ein gut besuchter Anlass in Bern. Ein Aufruf zur Diskussion.

Innovative Gastronomie-Idee: «La Ribollita», die mobile Suppenmahlzeit des Berners Fabian Zbinden. 

 

In manchen Restaurants gibt es neben den Salaten auf der Menükarte auch noch einen Zettelsalat. Dieser besteht aus den einzelnen Bestellungen und wird üblicherweise am Wirtesonntag serviert. Dann nämlich, wenn sich der Wirt oder die Wirtin hinter die Buchhaltung klemmt und die Einnahmen abrechnet.

 

Branchenkenner Georg Twerenbold referiert über administrative Abläufe in der Gastronomie.

 

Vom Papier zum iPad

In der Gastronomie herrscht noch viel Optimierungspotenzial, wie Szenekenner und «Best of Swiss Gastro»-Organisator Georg Twerenbold in seinem Referat am Event zu digitalen Trends in der Gastronomie in Bern ausführte. Bestellungen, Abrechnungen, Tischreservationen, Arbeitspläne und die Zusammenarbeit mit Lieferanten laufen oftmals händisch ab, mit Papier, ausgedruckten Excel-Tabellen oder per Fax. Entsprechend gross ist der Aufwand, den Gastronomen neben ihrer eigentlichen Arbeit betreiben müssen. Buchhaltung, Lohnzahlungen und Bestellungen sind ein Menü, das mit den heutigen Zutaten nur bedingt schmeckt – und viel Zeit beansprucht. Dazu kommt noch ein «Dessert» in Form einer Website, die regelmässig aktualisiert werden will. Denn ob sich potenzielle Gäste Mitte Mai an der Menükarte von letzten Weihnachten freuen, darf doch bezweifelt werden.

Dass diese Situation vielen Gastronomen gewissermassen ein Haar in der Suppe ist, zeigte das rege Interesse an den digitalen Lösungen und die vielen intensiven Diskussionen. Für praktisch jeden administrativen Vorgang in der Gastronomie gibt es ein digitales Pendant. Am Anlass präsent waren unter anderem die iPad-basierte Kassenlösung iKentoo oder das Reservationssystem Localina.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten reges Interesse an digitalen Gastronomie-Lösungen. Hier geht’s zum Eventvideo.

 

Welche Suppe ein Wirt aus diesen Zutaten kocht, steht allerdings wiederum auf ganz einem anderen Blatt Papier. Für die essbare Suppe sorgte Fabian Zbinden mit seiner mobilen Verpflegungsstation «La Ribollita» – aber erst, nachdem er beschrieben hatte, wie er in Nachtarbeit selber seine Website aufgebaut hatte.

 

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