Swisscom StartUp Challenge

Schweizer Start-ups beim Intensivtraining im Silicon Valley

Das Silicon Valley, globaler Hotspot für Tech-Start-ups, ist für eine Woche Heimat der fünf Gewinner der Swisscom Start-up Challenge. Dort können Sie ihre Stärken beweisen. Aber auch die Schwächen kommen gnadenlos ans Licht.

Die Start-ups im Swisscom Outpost in Palo Alto.

 

Von Stefan Kyora, startupticker.ch

 

Im altehrwürdigen «Cowper Inn» in Palo Alto herrscht am Mittwochmorgen reger Betrieb. Die fünf Gewinner der Swisscom StartUp Challenge – Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio – planen den Tag, diskutieren anstehende Pitches und erledigen die wichtigsten Aufgaben des Tagesgeschäfts. Denn dieses wartet nicht, auch wenn die Start-ups für eine Woche im Silicon Valley unterwegs sind. «Wir haben schon drei dringende Probleme gelöst», sagt Stijn Pieper von Advanon. Dabei hat er noch nicht mal sein Frühstück beendet.

Dieses Tempo ist typisch für die ganze Reise. Am Montag haben die fünf Start-ups das erste Mal vor Investoren gepitcht, also ihre Business-Pläne und Ideen vor potenziellen Geldgebern verkauft. Am Dienstag standen Treffen mit möglichen Investoren und Geschäftspartnern auf dem Programm, die das Tor in die USA öffnen könnten. Und dann waren da noch Besuche bei einigen Schwergewichten des Valley, wie Google oder Apple. Mitorganisiert hat die Tour der Swisscom Outpost vor Ort. Dessen Arbeit besteht nicht nur darin, kommende Trends zu erkennen. Er fungiert auch als Schnittstelle zwischen der Schweiz und dem Silicon Valley – in beide Richtungen.

 

Gewaltige Konkurrenz

Bereits zu Beginn zeigte sich, dass die Konkurrenz im Valley beim Rennen um Risikokapital für die Schweizer Start-ups riesig ist. «Es sind nicht nur andere Start-ups mit vergleichbaren Ideen, sondern auch Tausende junger Firmen, die Geld oder Spezialisten suchen», sagt Alex Fries. Der Schweizer Investor hat selbst lange in San Francisco gelebt und versucht heute, Brücken zwischen der Schweiz und dem Valley zu schlagen.

Fries hat die Pitches der Start-ups kritisch begleitet und sie darauf hingewiesen, wenn sie zu techniklastig waren oder die Vorteile ihrer Produkte zu wenig betont hatten. Trotzdem attestiert er den Schweizer Jungunternehmen eine hohe Qualität. Beim Verkauf und Marketing hätten sie allerdings Schwächen, die es auszubügeln gelte. Die Woche im Silicon Valley gibt den Start-ups nun die Gelegenheit dazu – und dies in horrendem Tempo.

 

Dies ist eine gekürzte und übersetzte Version des englischen Artikels von startupticker.ch. Den Originaltext finden Sie hier.

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