Online-Marketing mit Facebook

Die 7 wichtigsten Facebook-Tipps für KMU

Das grösste soziale Netzwerk bietet für KMU viele Chancen, den Kontakt mit bestehenden und potenziellen Kunden zu pflegen. Sieben Tipps für eine erfolgreiche Facebook-Strategie.

Facebook ist mit rund 3,7 Millionen aktiven Nutzern in der Schweiz das grösste soziale Netzwerk. Für KMU bieten sich verschiedenste Möglichkeiten, um potentielle Kunden zu erreichen oder mit bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben. Die eigene Facebook-Seite ist schnell erstellt. Doch was ist für ein Unternehmen wichtig, um langfristig erfolgreich zu sein? Sieben Tipps, wie Sie Facebook am besten für Ihr Unternehmen einsetzen.

1. Kapazitäten einplanen

Das Betreuen einer Facebook Seite ist mit viel Aufwand verbunden. Die Ressourcen sollten im Rahmen einer Marketingstrategie eingeplant werden, damit Social Media nicht nur gelegentlich und nebenbei gemacht wird. Ein Redaktionsplan kann hilfreich sein, um regelmässig präsent zu sein. Damit wird bereits im Voraus festgelegt, an welchen Tagen die Beiträge online gehen und wer bis wann Inhalte erstellen muss.

2. Content-Strategie

Mit regelmässigen aktuellen Inhalten bleibt eine Facebook Seite am Leben. Bilder, Blogbeiträge, Referenzprojekte oder Branchennews eignen sich gut für Beiträge. Spannend ist auch der Blick hinter die Kulissen der täglichen Arbeit eines Unternehmens, insbesondere Beiträge über Mitarbeiter und Teams werden gerne geliked. Die meisten Nutzer von Facebook verwenden das Netzwerk zur privaten Kommunikation und um Fotos und Videos mit Freunden zu teilen. Die Tonalität sollte auf diese private Atmosphäre ausgerichtet werden. Klassische Werbesprüche sind fehl am Platz.

3. Bilder sind Gold wert

Facebook zeigt die veröffentlichten Beiträge nicht jedes Mal allen Followern einer Seite an. Der Algorithmus entscheidet, ob die Beiträge im Newsfeed der Nutzer auftauchen. Links auf externe Seiten werden von Facebook eher schlecht bewertet, Fotos, Videos und Infografiken erreichen meistens eine höhere Reichweite.

4. Mit Werbung Nutzer erreichen

Facebook bietet die Möglichkeit, bereits mit einem sehr tiefen Budget Werbung zu schalten. Die Zielgruppe kann unter anderem nach Wohnort, Alter oder Interessen festgelegt werden. Die unterschiedlichen Werbeformen eignen sich für eine zielgenaue Werbung ohne grosse Streuverluste. Im Werbeanzeigenmanager können mehr als zehn Ziele für Werbekampagnen ausgewählt werden. Damit ist es möglich, neue Produkte oder Angebote schnell bekannt zu machen oder Menschen auf die eigene Webseite zu leiten. Aber Vorsicht: Ist die Zielgruppe zu eng definiert, was in der Schweiz schnell einmal vorkommt, findet Facebook nicht immer genügend Nutzer, um die Werbung auszuspielen. Die Wahrscheinlichkeit ist dann gross, dass die Werbung ungewünschte Likes oder gar Fake-Profile anzieht. Ein Coaching eines Profis kann vor unwirksamen Werbeausgaben schützen.

5. Die richtige Zielgruppe finden

Durch die grosse Verbreitung in allen Bevölkerungsschichten können Privatpersonen auf Facebook gut erreicht werden, was für den Endkundenmarkt (Business-to-Consumer, B2C) besonders spannend ist. Hier unterscheidet sich Facebook von Twitter, LinkedIn und Xing. Auf diesen Plattformen wird eher Fachpersonal von Unternehmen (Business-to-Business, B2B) angesprochen.

6. Auf dem Laufenden bleiben

Facebook entwickelt sich stetig weiter und bringt laufend neue Funktionen auf die Plattform. Gerade im Anzeigenbereich werden die Möglichkeiten ständig angepasst und erweitert. Um bei Begriffen wie Lookalike Audiences, Facebook Pixel oder benutzerdefinierten Conversions nicht den Überblick zu verlieren, bietet sich die Unterstützung eines Profis an.

7. Externes Fachwissen einholen

Viele Online-Agenturen bieten Dienstleistungen im Bereich des Facebook-Marketings an. Für ein KMU ist die gesamte Auslagerung des Social-Media-Bereichs zu kostspielig, oder ein externer Anbieter bringt das notwendige Unternehmenswissen nicht mit, um die Social-Media-Kanäle kompetent zu betreuen. Unsere Erfahrungen bei GRYPS Offertenportal haben gezeigt, dass es für KMU meist zielführender ist, mit einer Online-Marketing-Agentur gemeinsam in einem Workshop eine Facebook-Strategie zu erarbeiten und dann intern umzusetzen. Die Agentur kann danach punktuell beim Erstellen von Werbeanzeigen unterstützend beigezogen werden.

 

Der Aufbau einer Facebook Community braucht Zeit und kann nicht von heute auf morgen erledigt werden. Wer aber regelmässig spannende Storys für seine Nutzer liefert, kann mithilfe von Facebook sein Unternehmen und die Angebote bekannter machen und neue Kunden gewinnen.

 


Autor:

Moritz Schmid ist Online Marketing Spezialist bei GRYPS Offertenportal. Er unterstützt KMU bei der Suche nach passenden Online Marketing Agenturen. Der Offertenservice gryps.ch hat sich darauf spezialisiert, KMU bei der Beschaffung von Office-Equipment und Dienstleistungen zu unterstützen. Dazu nimmt GRYPS den Unternehmen die Suche nach dem passenden Anbieter ab. Statt stundenlanger Recherchen im Netz finden Kaufinteressenten innert kurzer Zeit über gryps.ch zu drei passenden Anbietern. Die Bandbreite von möglichen Produkten, die man sich via GRYPS offerieren lassen kann, reicht dabei von Online Marketing Agenturen über Büroinfrastruktur bis hin zum Treuhänder. Für Kaufinteressenten ist die Dienstleistung kostenlos.


 

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