Kommunikation

Checkliste: So finden Sie das richtige Email-Versandtool

Der E-Mail-Versand bietet eine unkomplizierte Methode, mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Dafür gibt es diverse Versandtools, mit denen ansprechende Mailings erstellt werden können. Die Palette reicht von einfachen Designs bis zu verspielten Layouts, die auch die Integration der Social-Media-Kanäle ermöglichen.


Von Stefanie Nadig

Da die Auswahl gross ist, lässt sich für jedes Unternehmen das passende Werkzeug finden. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, aus den vielen Möglichkeiten die richtige für sich auszusuchen. Sie zeigt die Aspekte, die bei der Auswahl eines Versandtools zu beachten sind:

1. Templates: Welche und wie viele Designs sind möglich?

Dank verschiedener Vorlagen lassen sich die Inhalte für den Newsletter einfach am entsprechenden Platz einfüllen. Vor dem Entscheid muss festgelegt werden, wie viele Textblöcke benötigt werden, ob und wie viele Bilder eingefügt werden und welche anderen Gestaltungsmöglichkeiten – wie Buttons oder Videointegration – notwendig sind. Günstige oder kostenlose Programme bieten meist nur ein paar wenige Vorlagen an, während teurere Tools diverse Designs, Layouts und sonstige Gestaltungsoptionen zur Verfügung stellen. 

2. Auswertungsfunktionen: Welche Daten erhalte ich am Ende?

Praktisch immer lässt sich auswerten, wer den Newsletter wann und wie oft öffnete. Zu den Basisfunktionen gehört auch eine Auswertung der Mails, die nicht zugestellt werden konnten und der Empfänger, die sich von Newsletter abmeldeten.

3. Umfang der Empfängerliste: Wieviele Leute kann ich gleichzeitig anschreiben?

Günstige oder gar kostenlose Programme begrenzen die Anzahl Empfänger meist auf ein paar Hundert Adressen. Upgrades sind nicht möglich oder werden schnell sehr teuer. Kostenpflichtige Anwendungen zeigen die Kosten pro Anzahl Empfänger deutlich auf und informieren, ab wann mit einem Kostenanstieg zu rechnen ist.

4. Schnittstellen: Passt ein Tool zu meinem System?

Die meisten Versandprogramme bieten Schnittstellen zu gängigen CRM- und ERP-Systemen sowie zum E-Commercesystem. Unternehmen, die mit seltenen Anwendungen arbeiten, müssen vermutlich etwas länger nach dem passenden Tool suchen.

5. Preismodelle: Was kostet’s?

Wie bereits erwähnt, berechnen einige Anbieter die Preise auf Basis der Grösse der Empfängerliste. Die Kosten dafür können monatlich oder jährlich bezahlt werden. Ein weiteres Kostenmodell bietet die Bezahlung nach Anzahl erstellter Kampagnen.

Hier gibt es unter den Schweizer Anbietern grosse Differenzen. Günstige Tools sind ab 20 Franken pro Monat erhältlich, während andere über 500 Franken pro Monat kosten.

Die Beschaffung eines Versandtools lohnt sich vor allem für kleinere Unternehmen. Diese kaufen einmalig die Software und übernehmen dann selbstständig die Erstellung der Mails, den Versand sowie die Auswertungen.

Bei Grossfirmen, bei denen mehr Geld zur Verfügung steht, ist der E-Mailversand meist Teil eines Gesamtpaketes, das von einer Fullservice-Marketingagentur angeboten wird.


Stefanie Nadig ist Junior Marketing Manager beim Offertenportal Gryps

Bild: Horia Varlan, Flickr CC

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