Werbung

Welche Werbung für welches Ziel?

Ein kleiner Führer durch die Möglichkeiten des Online-Marketing.

Von Gaby Stäheli

Online-Marketing-Agenturen schiessen wie Pilze aus dem Boden, und Begriffe wie Display-Werbung, Retargeting, Performance Marketing, Affiliate Marketing oder Google Adwords schwirren umher und verwirren. Als KMU muss man dabei sein – denn längst ist klar, dass sich die Kunden und Konsumenten immer mehr im Internet bewegen, auch beim Einkauf von hochwertigeren Produkten und Dienstleistungen.

Online-Marketing ist nicht automatisch effizienter und kostengünstiger als das herkömmliche, klassische Print-Marketing. Es gibt Online-Kanäle, die wie eine gedruckte Anzeige einzig der Imageförderung dienen, obwohl sie unter dem vielversprechenden Begriff Performance Marketing laufen. Denn Performance Marketing bedeutet lediglich, dass der Erfolg genau mess- und optimierbar ist und der einzelnen Kampagne zugeordnet werden kann.

Wirkt der Erfolg aber erst über längere Zeit hinweg und ist nicht in direkten, kostendeckenden Abschlüssen («Conversions») sichtbar, so spricht man eher von Imagewerbung. Diese kann sich ein kleines Unternehmen allerdings meist nicht leisten.

Hier eine kurze Übersicht, welche der sogenannten Performance-Kanäle eine primäre Imageförderung bewirken und welche als echte Umsatzgeneratoren dienen können:

Schwerpunkt Imageförderung:

  • Displaywerbung (Banner) mit TKP-Abrechnung (Tausender-Kontakt-Preis) bei Display-Netzwerken oder auf Verlagsseiten
  • Online-Publireportagen
  • Online-Videowerbung

Die Problematik bei diesen Massnahmen ist der grosse Streuverlust, wenn die Zielgruppe sehr breit angesprochen wird und daher nur eine sehr kleiner Anteil darauf reagiert.

Schwerpunkt Performance:

  • Google Adwords
  • Facebook-Werbung auf eng eingegrenzte Zielgruppe
  • Suchmaschinenoptimierung & guter Content
  • Affiliate-Marketing
  • Displaywerbung mit Abrechnung pro Conversion (also bei Abschluss)
  • Retargeting (verfolgen von bereits dagewesenen Besuchern mit passendem Banner innerhalb eines Online-Netzwerks)

Es ist aber sehr wichtig, den von Agenturen empfohlenen Marketing-Mix hinsichtlich der Zielgruppe zu diskutieren und zu hinterfragen, um gemeinsam die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Sehr hilfreich ist auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Firmen, die bereits verschiedene Kanäle ausprobiert haben.

Und der Tipp zum Schluss: Immer erst mit kleineren Geldbeträgen loslegen und testen!

Gaby Stäheli ist CO-Ceo des Offertenportals Gryps.ch

 

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