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Mit fünf Tipps zur guten Präsentation

Für eine gut aufbereitete Präsentation ist keine Magie nötig. Es reicht, auf die entscheidenden Details zu achten.

Eine gute Präsentation packt das Publikum und trägt so zum Erfolg des Vorhabens bei – egal, ob es sich nun um eine Verkaufsveranstaltung oder eine Projektvorstellung dreht. Entscheidende Faktoren sind dabei nicht nur die Eloquenz des Vortragenden, sondern auch die Qualität der Präsentation in PowerPoint oder einer vergleichbaren Software. Diese fünf Tipps verhelfen zu einer professionellen Aufführung, was die Folien angeht.

 

1. Weniger ist mehr

Aufgabe der Folien ist es, die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die Präsentation zu führen und die Aufmerksamkeit hochzuhalten. Auch der Moderator kann sich damit von Stichwort zu Stichwort hangeln. Es gibt nichts Langweiligeres als einen Präsentator, der ausformulierte Sätze ab Folie liest. Stattdessen sollte die Präsentation als roter Faden dienen, der die wichtigsten Aspekte stichwortartig auflistet. Dazu gehört:

  • Nicht mehr als acht Punkte pro Folie. Ansonsten leidet die Lesbarkeit, und die Aufnahmefähigkeit des Publikums wird überfordert.
  • Für die Akustik ist alleine der Präsentator zuständig. Töne gehören nicht in eine Präsentation, ausser bei einem Film.
  • Die meisten Übergangseffekte sind reine Effekthascherei. Wenige und schlichte Übergänge reichen aus – wie in einem guten Film.

 

2. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Mensch denkt in Bildern. Deshalb hilft ein Foto oder eine Grafik dem Publikum, das Gezeigte besser aufzunehmen – wenn das Bild denn passt:

  • Bilder dürfen witzig sein, aber auf keinen Fall die Gefühle des Publikums verletzen.
  • Die Qualität muss stimmen. Verpixelte Fotos, also Bilder mit einer zu tiefen Auflösung, gehören nicht in eine Präsentation.
  • Die Objekte sollten auf der Folie ausgerichtet sein, zum Beispiel zentriert oder linksbündig. PowerPoint 2013 (Office 365) bietet hierzu «intelligente» Hilfslinien, die die Positionierung erleichtern.

 

3. Folien sind Visitenkarten der Firma

Folien sollten gut lesbar gestaltet sein und im Erscheinungsbild der Firma daherkommen. Denn Moderator wie Präsentation repräsentieren die Firma nach aussen. Und da ist ein unverwechselbares Bild mehr als gewünscht:

  • Folien verwenden diejenige Schrift, die zum Corporate Design des Unternehmens gehört.
  • Wenn die Firma kein definiertes Erscheinungsbild besitzt, ist Experimentieren mit Schriften angesagt. Arial, Calibri und dergleichen sind Allerweltsschriften, die nicht zu einem eigenständigen Auftritt beitragen.
  • Lesbarkeit ist Trumpf. Das gilt für den Inhalt wie für die Gestaltung. Farbverläufe und knallige Hintergrundfarben gehören deshalb nicht in eine Präsentation. Ideal ist eine dunkelgraue oder schwarze Schrift auf weissem Grund. Einige nützliche Tipps liefert das online verfügbare Webtypobuch.

 

4. Den Master meistern

Eine konsistent gestaltete Präsentation wirkt nicht nur professionell, sie verstärkt auch den Wiedererkennungseffekt. Sämtliche Vorgaben lassen sich in PowerPoint im Folienmaster festlegen, der als Vorlage für alle Folien dient.

  • Schriftarten und -grössen werden auf dem Folienmaster definiert, wobei zwei bis drei unterschiedliche Grössen ausreichen sollten.
  • Logo, Foliennummer und andere wiederkehrende Elemente lassen sich ebenfalls im Folienmaster für die gesamte Präsentation konsistent positionieren.

 

5. Das Web, eine Quelle der Inspiration

Nicht jeder ist zum Grafiker geboren. Glücklicherweise liefert das Web eine unerschöpfliche Fülle an Beispielen, die als Inspiration für eigene Präsentationen dienen.

  • Einen reichen Fundus liefert Slideshare, eine Plattform für die Veröffentlichung von Präsentationen.
  • Eine kommentierte, englische Übersicht gelungener Präsentationen liefert ein Blog-Beitrag auf Hubspot.

Der Zeitaufwand für die Erstellung einer professionellen Präsentation lohnt sich, das Publikum dankt ein professionelles Auftreten mit entsprechender Aufmerksamkeit – beste Voraussetzung, um das Ziel der Präsentation zu erreichen.

 

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