Samsung Galaxy S6

Des Galaxy neue Kleider

Mit dem Galaxy S6 und S6 Edge will Samsung dem iPhone Marktanteile abjagen. Und packt seine Smartphones dazu in ein edles Alugehäuse.

Der Wettlauf um die Smartphone-Krone geht in die nächste Runde. Gemäss den Marktforschern von Gartner musste im letzten Quartal 2014 Samsung sich beim Marktanteil erstmals von Apple geschlagen geben. Nun hat Samsung anfangs März mit dem Galaxy S6 die neuste Version seines Spitzenreiters vorgestellt. Zum klassischen Modell gesellt sich das S6 Edge, dessen Bildschirm auf beiden Längsseiten nach unten gebogen ist. Damit können einfache Informationen auch dann angezeigt werden, wenn das Gerät mit dem Display nach unten auf dem Tisch liegt.

 

Jetzt in edel

Bei den neuen Modellen ist Samsung vom bisherigen, etwas billig wirkenden Plastikgehäuse abgerückt. Die beiden S6 kommen im hochwertigen Alugehäuse daher und sind unter anderem in den Farben schwarz, weiss und blau erhältlich. Mit der Materialwahl rückt Samsung zur Erzrivalin Apple auf.

Das gilt auch bei anderen äusseren Werten. Mit knapp sieben Millimetern sind die S6 etwa gleich dünn wie ein iPhone 6, mit 138 und 132 Gramm beim S6 Edge aber etwas schwerer als die Apple-Konkurrenz mit 129 Gramm.

Allerdings lässt sich das Gehäuse beim S6 und S6 Edge nicht mehr öffnen, ein Wechsel des Akkus ist also nicht mehr möglich. Ebenfalls hat Samsung auf einen SD-Slot verzichtet, die neuen Modelle verfügen über 32, 64 oder 128 Gigabyte Speicher.

 

Besser lesen und fotografieren

Eigentliches Highlight der Galaxy S6 ist aber der Bildschirm. Mit einer Grösse von 5,1 Zoll bei beiden Ausführungen liegen die Smartphones zwischen dem iPhone 6 (4,7 Zoll) und 6 Plus (5,5 Zoll), übertreffen diese aber in der Auflösung. Die hohe Pixeldichte bei einer Darstellung von 2560 mal 1440 Bildpunkten sorgt für gestochen scharfe Texte. Und dank der hohen Helligkeit von 600 Candela sollte sich das Display auch bei hellen Lichtverhältnissen gut ablesen lassen. Damit eignen sich die S6-Modelle gut, um unterwegs E-Mails und geschäftliche Unterlagen zu lesen oder im Web zu surfen. Dank neuster Gorilla-Glass-Technik soll das Display zudem gut vor Kratzern geschützt sein.

Wer häufig Fotos in schlecht ausgeleuchteter Umgebung schiessen muss, wird die verbesserte Kamera schätzen. Sie ist gemäss Samsung mit f/1,9 lichtstärker als beispielsweise diejenige des iPhone 6 Plus und sollte dadurch auch in Innenräumen kontrastreiche Bilder schiessen. Diese nimmt das Galaxy S6 mit 16 Megapixel auf.

Wie lange der Akku dabei hält, hängt von der Nutzung ab. Immerhin verspricht Samsung, die Ladezeit gegenüber dem Vorgängermodell Galaxy S5 um die Hälfte verkürzt zu haben. Und über eine optional erhältliche Ladestation lassen sich die S6 auch induktiv kabellos laden.

 

Verbesserter Schutz

Wie schon der Vorgänger, so lässt sich auch das Galaxy S6 per Fingerabdruck entriegeln. Für verbesserten Schutz der auf dem Smartphone gespeicherten Daten sorgt aber vor allem das Android-Betriebssystem in der aktuellen fünften Ausgabe, «Lollipop» genannt. Dieses sorgt mit Datenverschlüsselung dafür, dass sensible Informationen wie Kontakte oder geschäftliche E-Mails nicht einfach so gelesen werden können, sollte das Gerät einmal in fremde Hände gelangen.

Samsung selber sorgt mit der seit längerem verfügbaren Knox-Technik dafür, dass sich private und geschäftliche Apps sicher trennen lassen. Knox ist vor allem interessant, wenn das Samsung-Smartphone im Rahmen einer mobilen Geräteverwaltung (Mobile Device Management) verwaltet wird.

Insbesondere aufgrund des Bildschirms bieten sich die neuen Galaxy-Modelle für die geschäftliche Nutzung an. KMUs und Selbständige, die auf der Suche nach einem neuen Business-Smartphone sind, sollten das Galaxy S6 und S6 Edge in Augenschein nehmen.

Die beiden Smartphones können hier bestellt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.