Checkliste

Mobiles Arbeiten bei Start-ups

Während es im KMU immer mehr zum guten Ton gehört, auch mobile Arbeitsplatzlösungen für seine Mitarbeiter anzubieten, so ist es für Start-ups in der Anfangsphase geradezu überlebenswichtig sich mit mobilen Konzepten auseinanderzusetzen. Letztere haben in der Regel ein sehr begrenztes Budget und können sich zu Beginn der Gründung meist noch nicht mal ein eigenes Büro leisten.

Nachfolgend eine kleine Checkliste, wie sich durch mobiles Arbeiten insbesondere in der Vorbereitungs- und Gründungsphase die Kosten auf einem minimalen Level halten lassen ohne auf effiziente Kommunikation verzichten zu müssen:

Büro

Verzichten Sie solange wie möglich auf die Anmiete von Büroräumen. Sofern dies aus repräsentativen Gründen noch nicht notwendig ist, sollten Sie von zuhause aus arbeiten und für notwendige Meetings – falls in privaten Räumen nicht möglich – auf ruhige Cafés oder auf günstig zu mietende Office Spaces zurück greifen (z.B. The Hub Zürich). Shared Office Einrichtungen bieten die Möglichkeit stunden- oder tageweise Büroplätze anzumieten ohne sich langfristig zu verpflichten. Es gibt auch Stiftungen oder Einrichtungen, die Büros sehr günstig für Start-ups zur Verfügung stellen.

Hardware

Mit einer Bring-Your-Own-Device-Strategie können Sie auf den Kauf von Notebooks, Tablets & Co. verzichten und den Mitarbeitern die Möglichkeit geben mit ihren eigenen bevorzugten Geräten zu arbeiten. Voraussetzung dazu ist jedoch eine konsequente Cloud-Strategie in Bezug auf die benötigte Software. Für das mobile Arbeiten muss der Mitarbeiter über ein gutes Notebook verfügen und bereit sein sich an die IT- und Security-Standards des Unternehmens zu halten.

Anwendungs-Software

Cloud-Lösungen sind heute in fast allen benötigten Bereichen verfügbar, angefangen von Cloud Storage, über Web-basierte CRM Systeme bis hin zu Office Lösungen aus der Cloud (z.B. Office 365). In allen Bereichen gibt es sehr günstige, wenn nicht gar kostenlose Einstiegs-Setups, die für die Anfangsphase eines Unternehmen vollauf genügen.

Kommunikation

Solange Sie noch keinen festen Firmenstandort haben, oder die Mitarbeiter an verschiedene Orte verteilt sind, gibt es unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass jeder im Team per Chat erreichbar ist, so dass aufkommende Punkte sofort miteinander geklärt werden können.

  • Telefonieren, Chat, Screen Sharing mit Skype, Lync oder ähnlichen Tools wenn WLAN oder Mobile Hotspots verfügbar sind.
  • Für Screen Sharing gibt es zwischenzeitlich auch geeignete Open-Source-Tools.
  • Festnetz und Mobiltelefone einer Firma vom gleichen Provider können zusammengeschlossen werden, so dass Gespräche innerhalb des Unternehmens auch zwischen Festnetz und Mobile kostenlos sind und der anrufende Kunde immer nur die Geschäftsnummer sieht.

Trotz aller mobilen Möglichkeiten muss sich das Start-up-Team bewusst sein, dass es nicht nur fachlich sondern auch sozial zusammenwachsen muss. Um Teams zusammenzuschweissen, Loyalität, Teamgeist und Motivation zu fördern braucht es neben all den modernen Kommunikationstechnologien trotzdem immer noch das persönliche Miteinander. Nur so sind die Voraussetzungen für eine gute Teamentwicklung gegeben.

Jetzt lesen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.